DGB gegen Kürzungen beim Wohngeld

Datum

Dachzeile Stefan Körzell, DGB-Vorstandsmitglied

Zu den drohenden Kürzungen im Zuge einer geplanten Neustrukturierung des Wohngeldes ein Statement von Stefan Körzell, DGB-Vorstandsmitglied:

"Wir lehnen jegliche Kürzungen beim Wohngeld entschieden ab. Erst die Wohngeld-Reform von 2023 hatte den Kreis der Berechtigten deutlich erweitert und dafür gesorgt, dass mehr Menschen Unterstützung bei den Wohnkosten erhalten - diesen Fortschritt dürfen wir nicht rückgängig machen. Statt die finanziellen Hilfen fürs Wohnen zu kürzen, müssen die Mieten wirksam gedeckelt werden. Wer weniger für Wohngeld ausgeben will, muss für niedrigere Mieten sorgen: Das geht nur durch den massiven Ausbau von sozialem, kommunalem und mietpreisgebundenem Wohnraum. Den Bundeshaushalt konsolidiert man, indem endlich Überreiche zur Kasse gebeten werden und nicht, indem bei Geringverdienenden und Rentner*innen gekürzt wird."

zurück