DGB zum 1.Mai 2026: Erst unsere Jobs, dann eure Profite

Datum

Ordnungsnummer 26-1

Dachzeile 1. Mai 2026

„Wir Gewerkschaften kämpfen jeden Tag um jeden Job - und das zeigen wir deutlich am 1. Mai", so DGB-Regionsgeschäftsführerin und Stadtverbandsvorsitzende Dortmund Bärbel Sumagang. „Deshalb in diesem Jahr das kämpferische Motto "Erst unsere Jobs, dann eure Profite.“

Wir alle kennen die aktuelle Situation: Die Wirtschaftslage und Konjunkturaussichten sind schlecht, Arbeitsplätze werden in vielen Branchen ab-gebaut, auch in den Kernbereichen der deutschen Industrie. Viele Beschäftigte haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Doch die Rechte und Sicherheitsversprechen, die wir erkämpft haben, müssen auch heute gelten: Die Gewerkschaften sind die Schutzmacht der Beschäftigten und kämpfen jeden Tag um jeden Job. Jobsicherheit hat für uns höchste Priorität. Wir geben Sicherheit in unsicheren Zeiten.

Die schlechte Wirtschaftslage ist das eine, aber die anhaltenden Angriffe auf unseren funktionierenden Sozialstaat konstruieren einen Krisenstand, den es so nicht gibt. Seit Wochen wirft die Bundesregierung neue Ideen in die Öffentlichkeit wie der Sozialstaat scheinbar finanzbar werden soll. Allen Vorschlägen gemein sind Verschlechterungen und Einschränkungen von Arbeitnehmer*innenrechten. Es scheint fast so, als wollte die Regierung uns testen, was möglich ist bevor wir laut werden. Wir werden die Antwort am 1.Mai geben.

In Dortmund wird es dieses Jahr eine Neuerung geben: Bevor der Demonstrationszug startet, werden die politischen Redebeiträge dieses Jahr zu Beginn auf einer Bühne am Platz der alten Synagoge (Theatervorplatz) gehalten. Hauptredner in Dortmund ist der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen Felix Banaszak.

Kundgebungsbeginn ist ab 10:30 Uhr am Platz der alten Synagoge. In der gesamten Region Dortmund-Hellweg finden insgesamt sechs Maikundgebungen statt: in Hamm, Unna, Lünen, Bergkamen und Lippstadt.   

zurück