Die Gewerkschaftsjugend bekommt mit Nina Krüger eine neue Bundesjugendsekretärin. Krüger übernimmt am 1. März von Kristof Becker, der sein Amt nach 5 Jahren abgibt und zu ver.di wechselt. Die Vertreter*innen der DGB-Gewerkschaften haben Nina Krüger bereits am 16. Dezember im Bundesjugendausschuss einstimmig gewählt. Heute wurde sie vom geschäftsführenden DGB-Bundesvorstand bestätigt.
Nina Krüger: “Ich freue mich auf meine neue Aufgabe. Gerade in Zeiten wie diesen brauchen wir eine starke Gewerkschaftsjugend, die unseren Sozialstaat verteidigt und die sich für gute Bedingungen in Ausbildung oder Studium einsetzt. Jeder Mensch sollte ein Recht auf eine gute Ausbildung haben – sie darf keine Frage von Herkunft oder Wohnort sein. Deshalb steht das Thema bezahlbarer Wohnraum ganz oben auf unserer Agenda. Wir brauchen mehr Angebote für Azubi- und Studierendenwohnheime. Solidarität ist in keinem Bereich des Lebens verhandelbar, ob im Betrieb oder zu Hause: Kein Fußbreit für Rassismus, Nationalismus, Antisemitismus, Sexismus und rechte Ideologien.”
Nina Krüger (32) studierte Sozialwissenschaften und Soziologie in Gießen, Bielefeld und Bologna. Seit dieser Zeit ist sie ehrenamtlich aktiv und engagiert sich in der gewerkschaftlichen Bildungs- und Antirassismus-Arbeit in NRW. Hauptberuflich startete sie seit 2022 bei ver.di in NRW durch, absolviert ein Trainee-Programm und wird Jugend-Gewerkschaftssekretärin. Seit Oktober 2020 ist sie in Ihrer Heimatstadt Gladbeck kommunalpolitisch aktiv. Seit November 2025 gehört sie dem Stadtrat Gladbeck an – ein Amt, das sie zum 31. Januar 2026 niederlegt. Außerdem ist Krüger seit 2022 Geschäftsführerin des SPD-Stadtverbandes Gladbeck. Für diese Position tritt sie im April 2026 nicht erneut an.