Deutscher Gewerkschaftsbund

Empower the people

Konkrete Ansätze für die digitale Arbeit der Zukunft

Eine der großen Gesellschaftsdebatten unserer Zeit kreist um die Arbeit der Zukunft. Der digitale Wandel ist da und verändert Lebens- und Arbeitswelt. Begeisterung und Neugier treffen auf Sorgen und Apathie. Die Diskussion um "Arbeit 4.0" ist wichtig, reicht allein aber nicht. Es braucht praktische Antworten. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften haben sich auf den Weg gemacht und wollen zeigen, dass Empowerment ein wichtiger Ansatz für Gute Arbeit im digitalen Wandel ist.


Deshalb ist der DGB in diesem Jahr Partner der re:publica 2018 - POP vom 2. bis zum 4. Mai in Berlin.

Auf der re:publica 2018 präsentiert sich der DGB mit einem Stand und einer eigenen Session.

Was ist die re:publica?

Die re:publica ist eine Konferenz zur digitalen Gesellschaft in Europa. Seit 2007 werden an drei Tagen Themen aus den Bereichen Internet, Medien, Technik, Kultur, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert. 2017 fanden sich rund 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Veranstaltungsgelände STATION Berlin ein. Die meisten Keynotes und Sessions werden live gestreamt. 2018 findet die re:publica zum 12. Mal in Berlin statt. Das diesjährige Motto lautet „POP – Power of People“.

Mann bläst Seifenblasen in Richtung eines grünen Würfels mit der weißen Aufschrift "POP"

Das diesjährige Motto der re:publica "POP" steht für "Power of People" oder auch "Power to the People!". re:publica / Britta Pedersen (CC BY-SA 2.0)

"Power to the people" – dieser emanzipatorische und im Grunde originär gewerkschaftliche Ansatz erhält mit der Digitalisierung eine immer größere Bedeutung.

Genau darum geht es bei der DGB-Session auf der re:publica 2018:

Session

Empower the people – Konkrete Ansätze für die digitale Arbeit der Zukunft

Inhalt der Session

Wenn sich Profile und Performance in der Arbeitswelt rapide ändern, ist Empowerment gefragt. Schließlich erzeugt die Digitalisierung nicht nur Begeisterung, sondern schafft auch Ungewissheit oder Unsicherheit.

Mit dem digitalen Wandel hat sich eine wilde Debatte über die Arbeit der Zukunft entsponnen. In den letzten zwei Jahren hat sich Arbeit 4.0 als Markenzeichen für einen Diskurs mit hohem Wert etabliert. Der Dialog über "Chancen und Risiken" darf nicht im Konjunktiv verharren oder im Leerlauf enden. Es braucht Orientierung, politische Angebote und konkrete Ansätze.

Dabei gibt es "die Digitalisierung" gar nicht. Der digitale Wandel ist ein Prozess, der gestaltet werden kann – und muss. Und deshalb reicht es auch nicht, den "Menschen in den Mittelpunkt zu stellen" oder "mitzunehmen". Es geht darum, Mitsprache zu schaffen und Partizipation zu organisieren. So werden die Beschäftigten zu Beteiligten und AkteurInnen des Wandels.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Mitgliedsgewerkschaften reden nicht nur über Future of Work. Wir probieren Neues aus: Vor Ort und mit wissenschaftlicher Unterstützung. Damit entstehen Experimentierfelder, die Arbeit 4.0 erlebbar machen und zu konkreten Lösungen führen.

Einige dieser Experimentierfelder stellen während der Session als Speaker vor:

  • Cosmin Sirbu (Betriebsrat bei John Deere)
  • Henning Oberc (Ruhr-Universität Bochum)
  • Andrea Lang (Softwareentwicklerin bei T-Systems, Betriebsrätin)
  • Nadine Müller (ver.di Bereich Innovation und Gute Arbeit)
  • Moderation: Oliver Suchy (DGB-Projekt "Arbeit der Zukunft")

Was gibt's am DGB-Stand?

Am DGB-Stand präsentieren sich an allen drei re:publica-Tagen Projekte der DGB-Gewerkschaften IG Metall und ver.di:

IG Metall-Projekte
ver.di-Projekte:

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Schwarzer Text auf weißem Grund: "re:publica (neue Zeile) Wir sind dabei! (neue Zeile) Als Partner."

re:publica 2018

Logo mit Text "Arbeitswelt 4.0 - DGB"

DGB

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