Am 28. Januar ist Hochschulaktionstag

Datum

Die GEW ruft Arbeitnehmende an Hochschulen und studentische Beschäftigte auf, am 28. Januar bundesweit am Hochschulaktionstag teilzunehmen.

Zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

Die 2. Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder ist am 16. Januar in Potsdam ohne ein verbindliches Angebot der Arbeitgeber zu Ende gegangen. Das trifft auch mehr als eine Million Arbeitnehmende an Hochschulen und rund 300.000 studentische Beschäftigte, denen die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) weiter einen Tarifvertrag verweigert. Die Antwort der GEW: “Kommt alle am 28. Januar zum bundesweiten Hochschulaktionstag.”

Forderungen der Gewerkschaften

Die Gewerkschaften fordern in der Länder-Tarifrunde 2025/26 kräftige Gehaltserhöhungen für die Beschäftigten sowie die Weiterentwicklung der Entgeltordnung für angestellte Lehrkräfte:

  • 7 Prozent mehr Gehalt – mindestens 300 Euro monatlich
  • 200 Euro mehr für Azubis und Praktikanten im Monat
  • Weiterentwicklung der Lehrkräfte-Entgeltordnung
  • Tarifvertrag für studentische Beschäftigte (TV Stud)

Der Tarifabschluss soll eine Laufzeit von 12 Monaten haben. Die Gewerkschaften erwarten, dass das Tarifergebnis zeit- und wirkungsgleich auf die Beamt*innen sowie die Versorgungsempfänger*innen übertragen wird.

Der Abschluss für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen (TVöD) zu Beginn des Jahres 2025 hat einen Maßstab gesetzt, an dem sich die Länderarbeitgeber orientieren müssen. Auch auf die Verbesserungen für die Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst (SuE), die die Gewerkschaften und die Beschäftigten erkämpft haben, warten die Erzieher*innen und Sozialpädagogi*nnen auf Länderebene. Um über diese verhandeln zu können, wollen wir ein Sonderkündigungsrecht der Regelungen für diese Beschäftigtengruppe.

Proteste an über 60 Hochschulstandorten

Für diesen Tag haben die Gewerkschaften gemeinsam mit Bündnispartnern Beschäftigte an über 60 Hochschulstandorten zu Aktionen aufgerufen. Ob Hamburg oder München, Berlin oder Bonn, Darmstadt oder Ilmenau – an zahlreichen Hochschulen werden Beschäftigte und Studierende gegen drohenden Reallohnverlust und Befristungswildwuchs protestieren.

Sie fordern eine bedarfsgerechte Ausfinanzierung der Hochschulen und des Studiums, finanzielle Sicherheit für Studierende, faire Bezahlung für alle in der Wissenschaft Beschäftigten, Stopp von Tarifflucht und Outsourcing sowie Dauerstellen für Daueraufgaben. Das gemeinsame Ziel: gute Arbeit und gutes Studium für alle!

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der GEW.

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