EVG stellt Forderungen bei Harzer Schmalspurbahnen auf

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Die Tarifkommission der EVG hat ihre Forderungen für die Tarifrunde 2026 bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) beschlossen. Im Mittelpunkt stehen mehr Entgelt und eine sichere Beschäftigung für die Beschäftigten.

Zentrale Forderung: 10,2 Prozent mehr Gehalt

Die EVG fordert eine Gehaltserhöhung von 10,2 Prozent. Darin enthalten ist ein tarifliches Zusatzgeld (EVG-ZUG), das allen Beschäftigten zugutekommen soll. Mitarbeiter, die im Schichtdienst arbeiten, Kinder betreuen oder Angehörige pflegen, sollen einen Teil des EVG-ZUG in Freizeit umwandeln können.

EVG-Mitgliederbonus geplant

Die Gewerkschaft fordert die Einführung einer Einmalleistung, die exklusiv für EVG-Mitglieder gelten soll. Mit diesem Bonus will die EVG ihre Mitglieder besonders honorieren.

Bessere Zulagen für ungünstige Arbeitszeiten

Die Zulagen für ungünstige Zeiten und Rufbereitschaft sollen nach dem Willen der Tarifkommission verbessert werden. Damit würden besonders jene Beschäftigten profitieren, die außerhalb regulärer Arbeitszeiten im Einsatz sind.

Kündigungsschutz gefordert

Ein wichtiger Bestandteil des Forderungspakets ist der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen für die Laufzeit des Tarifvertrages. Damit soll die Beschäftigung der Mitarbeiter bei den Harzer Schmalspurbahnen abgesichert werden.

EVG ruft zu Unterstützung auf

Die EVG informiert die Beschäftigten über alle weiteren Schritte in der Tarifrunde. Gleichzeitig ruft die Gewerkschaft dazu auf, Mitglied zu werden und die Tarifkommission bei den Verhandlungen zu unterstützen.

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