Historischer Warnstreik am Sana Paulinenkrankenhaus

Datum

Am 28. April 2026 treten die Beschäftigten des Sana Paulinenkrankenhauses erstmals in der Geschichte des Hauses in einen Warnstreik. Hintergrund ist die laufende Tarifauseinandersetzung zwischen Sana und der Gewerkschaft ver.di.

Forderung nach gleicher Bezahlung

Zentrale Forderung von ver.di ist die vollständige Anwendung des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD) auch am Paulinenkrankenhaus. Am selben Standort betreibt das Deutsche Herzzentrum der Charité eine Außenstelle. Aus Sicht der Gewerkschaft ist es weder logisch noch nachvollziehbar, dass Beschäftigte, die eng verzahnt in einem Krankenhaus zusammenarbeiten, unterschiedlich entlohnt werden. Zudem orientierte sich die bisherige Lohnentwicklung bereits am TVöD. Die Forderung nach gleichem Entgelt für gleiche Arbeit sei daher konsequent, so der ver.di-Verhandlungsführer Ben Brusniak.

3. Verhandlungsrunde steht bevor

Am 29. April 2026 gehen die Tarifverhandlungen in die 3. Runde. Bislang konnten sich die Tarifvertragsparteien auf kein Ergebnis verständigen. Der Warnstreik findet schichtübergreifend statt und umfasst alle 3 Schichten bis einschließlich der Nachtschicht, die am 29. April endet. Vor Ort besteht die Möglichkeit, mit den Streikenden ins Gespräch zu kommen.

Ort des Warnstreiks: Sana Paulinenkrankenhaus, Dickensweg 25, 14055 Berlin

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