Tarifabschluss bei der Sparda-Bank Berlin: 7 Prozent mehr Gehalt in 2 Stufen

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ver.di und die Sparda-Bank Berlin haben in der 3. Verhandlungsrunde einen Tarifabschluss für die ostdeutsche Bank erzielt. Ab dem 1. April 2026 steigen die Gehälter um 4 Prozent, ab dem 1. April 2027 folgen weitere 3 Prozent. Auszubildende erhalten ab dem 1. April 2026 zusätzlich 150 Euro brutto monatlich. Die Vereinbarung läuft bis zum 30. Juni 2028.

Einmalzahlung und zusätzlicher Urlaubstag

Alle Beschäftigten bekommen im Dezember 2026 eine Einmalzahlung von 1.000 Euro netto pro Kopf, unabhängig von der wöchentlichen Arbeitszeit. ver.di-Verhandlungsführer Stefan Wittmann bezeichnete dies als spürbare Erleichterung, die die aktuellen Belastungen der Belegschaft anerkenne. Zudem erhalten Beschäftigte einen zusätzlichen Urlaubstag für ihr demokratisches Engagement im Betrieb.

Grundlage für Verhandlungen im Westen

Wittmann zeigte sich zufrieden und sieht den Abschluss als gute Grundlage für die nachfolgenden Gespräche mit dem Verband der Sparda-Banken für die 10 weiteren Verbünde im Westen Deutschlands. Im Herbst sollen Vereinbarungen zu Altersteilzeit und betrieblicher Altersvorsorge folgen.

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