Die IG Metall Mitte hat mit dem Fachverband Metall Rheinland-Pfalz ein Tarifergebnis für die Beschäftigten im Metallhandwerk im Tarifgebiet Rheinland-Rheinhessen erzielt. Vom Tarifabschluss profitieren rund 3.800 Beschäftigte in 570 tarifgebundenen Betrieben der Branche.
Entgelte steigen spürbar
Ab April 2026 steigen die Entgelte um 2,8 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen werden um einen Festbetrag von 50 Euro pro Ausbildungsjahr erhöht und steigen damit ab August 2026 auf folgende Beträge.
Im 1. Ausbildungsjahr erhalten Auszubildende künftig 965 Euro. Im 2. Ausbildungsjahr steigt die Vergütung auf 1.040 Euro. Im 3. Ausbildungsjahr beträgt sie 1.120 Euro und im 4. Ausbildungsjahr 1.160 Euro.
Verhandlungsführer zufrieden mit Ergebnis
Frank Steininger, Verhandlungsführer der IG Metall Mitte, ist mit dem erzielten Ergebnis zufrieden. “Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage konnte eine spürbare Entgelterhöhung erzielt werden, mit der die positive Entwicklung der Tarifentgelte in den letzten Jahren im Metallhandwerk fortgesetzt werden konnte”, erklärt Steininger.
Die Tarifverträge sind erstmals zum 30. Juni 2027 kündbar.