Die Gewerkschaft ver.di hatte die Beschäftigten von NDR, WDR und BR am 30. April 2026 zum gemeinsamen Streik aufgerufen. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung der Tarifgehälter und Honorare um 7 Prozent oder mindestens 300 Euro pro Monat. Für Auszubildende sollen die Bezüge um mindestens 200 Euro monatlich steigen.
Verhandlungen seit Monaten ohne Ergebnis
In den betroffenen Rundfunkanstalten sind die Tarifverträge zu Gehalt und Honoraren bereits Ende Januar 2026 gekündigt worden. Seitdem sind die Verhandlungen ergebnislos geblieben. Die Sender haben bisher lediglich Angebote mit 3-jährigen Laufzeiten und jährlichen Erhöhungen zwischen 0 und 2 Prozent vorgelegt. Diese Angebote liegen weit unter den aktuellen und erwartbaren Inflationsraten. Zudem stellen die Sender diese Angebote noch unter aufschiebende Bedingungen und erheben finanziell sowie rechtlich nachteilige Gegenforderungen.
Nächste Verhandlungstermine
Die nächsten Verhandlungstermine sind im NDR am 19. Mai 2026, im BR am 22. Mai 2026 und im WDR am 9. Juni 2026.