Die Verhandlungen mit den Arbeitgebern wurden am 22. Dezember 2025 ergebnislos vertagt und auf Januar 2026 verschoben. Die Arbeitgeber berufen sich erneut auf die "schwierige wirtschaftliche Lage" der Ziegelindustrie in Norddeutschland. Sie argumentieren, nach langer Kurzarbeit seien sie nun gezwungen, ihre Beschäftigten in die "Winterkündigung" zu schicken.
Was bedeutet das für die Kolleg*innen?
• Keine verbesserten Angebote für Entgeltsteigerungen
• Keine Reallohnsteigerungen in Sicht
• Keine Wertschätzung für die harte Arbeit der Beschäftigten
• Keine zusätzlichen freien Tage für Schichtarbeiter*innen
• Keine Stärkung der Tarifbindung
• Kein Zusatzurlaub für Gewerkschaftsmitglieder
Die Arbeitgeber bleiben bei ihrem letzten Angebot
• 4 Leermonate = keinerlei Ausgleich für die lange Durststrecke
• Ab 1. März 2026 nur 1,8 Prozent mehr Lohn = klarer Reallohnverlust
• Ab 1. Januar 2027 lediglich 1,9 Prozent = erneuter Reallohnverlust
• Laufzeit 24 Monate = 2 Jahre Stillstand
• Keine Bewegung bei zentralen Forderungen:
- Vorarbeiterzulage
- ein Tag Zusatzurlaub für Schichtarbeiter*innen
- Gewerkschaftsbonus
Dies ist kein verhandlungsfähiges Angebot. Wertschätzung sieht anders aus!
Keine Fortschritte, kein Entgegenkommen
Es droht das Scheitern der Verhandlungen, da die Arbeitgeber weiter blockieren und mauern. Jetzt ist dringend Aktivität in den Betrieben gefragt. Nur durch Druck vor Ort können die Arbeitgeber zum Umdenken bewegt werden.