Ziegelindustrie Ost und Südwest: Verhandlung unterbrochen

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Keine Bewegung bei 2. Verhandlungsrunde

Am 12. Januar 2026 fand die zweite Tarifverhandlung für die Ziegelindustrie Ost und Südwest statt. Bis zur Unterbrechung bewegten sich die Arbeitgeber nicht. Stattdessen ruderten sie sogar zurück. Dies führt zu einem Rückschritt in den Verhandlungen.

Arbeitgeber verweigern zentrale Forderungen

Die Arbeitgeber nehmen Abstand von der Einarbeitung einer Vorarbeiterzulage ins Tarifrecht. Sie wollen keinen zusätzlichen freien Tag für langjährige Schichtarbeitende. Zudem haben die Arbeitgeber kein Verhandlungsmandat über 2 Tage Zusatzurlaub für Gewerkschaftsmitglieder. Auch eine Überweisung in den Arbeitskreis "Stärkung der Tarifbindung" lehnen sie ab.

Wertschätzung? Fehlanzeige

Ver.di kritisiert das Verhalten der Arbeitgeber scharf: Eine echte Wertschätzung der täglichen Leistung der Beschäftigten sei Fehlanzeige.

Gewerkschaft bleibt standhaft

Ver.di bleibt standhaft bei der Forderung von 6 Prozent mehr Einkommen. Die Tarifverhandlung wird zeitnah fortgesetzt. Die Gewerkschaft will weiter laut, solidarisch und entschlossen für ihre Forderungen eintreten.

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