Strukturpolitik und Daseinsvorsorge

Wie können wir regionale Wirtschaftsstrukturen nachhaltig gestalten? Und wie ermöglichen wir eine öffentliche Daseinsvorsorge, die alle für ein gutes Leben brauchen? Diesen Fragen stellen wir uns.

Worum geht es?

Als Arbeitsbereich “Strukturpolitik und Daseinsvorsorge” befassen wir uns mit den zentralen Herausforderungen unserer Zeit: die öffentliche Daseinsvorsorge soll ausgebaut, gleichwertige Lebensverhältnisse geschaffen und der Strukturwandel gerecht gestaltet werden. 

Hinzu kommen digitale und ökologische Transformationsprozesse sowie geoökonomische Verschiebungen, die neue strukturpolitische Antworten erfordern: Ein veränderter globaler Wettbewerb setzt Wohlstand und Beschäftigung zunehmend unter Druck. In den kommenden 3 Jahrzehnten wollen wir die Wirtschaft weitestgehend klimaneutral umbauen. Darüber hinaus verändert die Digitalisierung schon heute grundlegend die Arbeit im Betrieb. In der Folge müssen ganze Branchen ihre Geschäftsmodelle umbauen. Für die Gewerkschaften steht fest: Die Transformationsprozesse müssen einerseits auf betrieblicher und regionaler Ebene gestaltet und andererseits sozial- und beschäftigungspolitisch flankiert werden. 

Uns als DGB geht es vor allem darum, für die Sicherheit der Beschäftigten zu sorgen, neue tarifgebundene Arbeitsplätze zu schaffen, tragfähige Perspektiven für gesamte Regionen zu entwickeln und Veränderungen proaktiv und mitbestimmt zu gestalten. Am Beispiel des Kohleausstiegs wird die Notwendigkeit einer vorausschauenden Strukturpolitik deutlich: die Gewerkschaften kämpfen dafür, dass neue gute Arbeitsplätze entstehen, bevor bestehende abgebaut werden. 

Voraussetzung für eine erfolgreiche Transformation und Modernisierung von Regionen ist immer auch eine gut ausgebaute öffentliche Infrastruktur.  Ohne sie ist  keine starke und flächendeckende Daseinsvorsorge möglich. 

Straßen, Schienen, Netze und öffentliche Einrichtungen müssen erneuert und dort ausgebaut werden, wo sie fehlen. Die Energiewende muss vorankommen, denn ohne verlässliche, preiswerte Energieversorgung kann sich die Wirtschaft nicht klimafreundlich modernisieren. Um lebenswert zu bleiben, müssen sich auch die Kommunen an klimatische Veränderungen und Extremwetterereignisse anpassen.

Mit diesen gewerkschaftlichen Anforderungen gehen neue Investitionsbedarfe sowie eine Reihe von Finanzierungsfragen einher: 

  • Wie können die Kommunen finanziell handlungsfähiger werden, um flächendeckende Angebote der Daseinsvorsorge sicherzustellen?
  • Welche Maßnahmen sind notwendig, um den Investitionsstau in Bund, Ländern und Kommunen zu lösen?
  • Und wie können die neuen Bedarfe, die aus den unterschiedlichen Transformationsprozessen entstehen, finanziert werden? 

Der Arbeitsbereich “Strukturpolitik und Daseinsvorsorge” hat damit Überschneidungen zu anderen Politikfeldern, wie der Wirtschafts- und Verteilungspolitik.

 

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Struktur-, Industrie- und Dienstleistungspolitik

Strukturwandel und gleichwertige Lebensverhältnisse

Strukturwandel trifft auf ein ungleiches Land

Der beschleunigte Strukturwandel, ausgelöst durch Dekarbonisierung, Digitalisierung und sich zuletzt verschärfende geopolitischen Entwicklungen, trifft in der Bundesrepublik auf ein reiches Land, das jedoch von erheblichen regionalen Unterschieden geprägt ist. Regionen, die zum Teil jahrzehntelang wirtschaftlich prosperiert haben, sehen sich plötzlich vor gewaltigen Umbrüchen. Der anhaltende Abbau hochwertiger und tarifgebundener Industriearbeitsplätze gefährdet dabei zunehmend Wohlstand, Beschäftigung und soziale Sicherheit.  Dort, wo strukturbildende Branchen in Deutschland unter Druck geraten, steht oft das Schicksal ganzer Regionen auf dem Spiel. Auf der anderen Seite gibt es Kommunen mit erheblichen Investitionsbedarfen in die öffentliche Daseinsvorsorge.

Gerechter Strukturwandel als gewerkschaftliches Leitbild

Wir wollen eine Transformation und Modernisierung,  die unser Land sozial, ökologisch und demokratisch zum Besseren verändert. Dafür muss der Strukturwandel proaktiv und gerecht gestaltet werden. Aus Sicht der Gewerkschaften sind soziale, nachhaltige und ökonomisch tragfähige Perspektiven in allen Regionen notwendig, insbesondere jenen, die vor massiven Strukturveränderungen stehen. Gewerkschaftliches Kernanliegen dabei ist es, zukunftsfähige, tarifgebundene  und mitbestimmte  Beschäftigung zu erhalten und zu schaffen.

Strukturpolitik muss proaktiv ansetzen

Klassische Strukturförderung setzt in der Regel erst dann ein, wenn die Strukturberichterstattung anzeigt, dass eine Region wirtschaftlich abgerutscht ist. Vor dem Hintergrund der Transformationsprozesse und dem grundgesetzlich verankerten Anspruch gleichwertiger Lebensverhältnisse muss diese “Rückwärtsgewandtheit” überwunden werden. Strukturpolitik muss proaktiv agieren und vorbeugend ansetzen, bevor Arbeitsplätze im großen Umfang abgebaut werden und ganze Wirtschaftszweige verloren gehen.

Gute Strukturpolitik braucht Investitionen und handlungsfähige Kommunen

Aus gewerkschaftlicher Sicht muss Strukturpolitik für gleichwertige Lebensverhältnisse sorgen, die Rahmenbedingungen für eine sozial gerechte Transformationen setzen und gute, tarifgebundene Arbeit stärken. Dafür sind enorme öffentliche Investitionen  nötig:  in Infrastrukturen, in die Dekarbonisierung und in die Qualifizierung der Beschäftigten. Es braucht dringend eine stabile und nachhaltige finanzielle Ausstattung der Kommunen sowie einen anderen Umgang mit öffentlicher Verschuldung, um diesen Herausforderungen begegnen zu können.

Unsere Forderungen

  1. Proaktive Strukturpolitik braucht Investitionen und handlungsfähige Kommunen: Enorme öffentliche Investitionen sind nötig, um Wirtschaftsstrukturen umzubauen, für gleichwertige Lebensverhältnisse zu sorgen und Gute Arbeit zu stärken. Ein stabiles finanzielles Fundament der Kommunen sowie eine faire Kostenverteilung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden – auch bei der Frage der kommunalen Altschulden – sind dafür weiterhin unausweichlich (siehe dazu dazu Punkt Daseinsvorsorge).
  2. Gute Arbeit im Strukturwandel stärken: Wir müssen Arbeitsplatzverluste und die Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen in der Transformation von Wirtschaftsstrukturen verhindern. Langfristig sind sichere und gute Arbeitsplätze unabdingbar, um für Verteilungsgerechtigkeit bei Einkommen und gesellschaftlicher Akzeptanz zu sorgen. Deswegen müssen die gewerkschaftlichen Grundsätze Guter Arbeit (Tarifbindung, Mitbestimmung, Weiterbildung) auch im Wandel gelten und verbindlich in den nationalen und europäischen Förderprogrammen verankert werden.
  3. Starke Unternehmen der öffentlichen Daseinsvorsorge notwendig: Wer eine proaktive Strukturpolitik betreiben will, braucht starke öffentliche Unternehmen der Daseinsvorsorge, die durch Ansiedlungs- und Investitionsentscheidungen Beschäftigung sichern und ausbauen können. Angesichts der Privatisierungstendenzen der letzten drei Jahrzehnte und den daraus entstandenen Fehlentwicklungen zulasten von Beschäftigten und der Angebotsqualität wird diese Frage zunehmend wichtiger, um gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen.
  4. Regionale Transformationsräte finanziell und politisch unterstützen: Beteiligungsorientierte Formate wie die Transformationsräte oder -netzwerke mit Akteuren aus der Politik, den Sozialpartnern, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft sind dafür geeignet, Handlungsschwerpunkte und Investitionsbedarfe zu definieren, um proaktiv Veränderungen in den Regionen und Betrieben zu gestalten und soziale Verwerfungen zu verhindern. Hier können regionale Transformationsstrategien und Maßnahmen erarbeitet werden, um Unternehmen und Beschäftigte auf neue Geschäftsmodelle, Produkte und Wertschöpfungsketten hinzuorientieren. Eine solche regionale strukturpolitische "Governance“ ist dabei nicht nur in akut strukturschwachen Regionen erforderlich, sondern überall dort, wo in Betrieben, Branchen und Wirtschaftsregionen Veränderungen dominierender Wertschöpfungs- und Geschäftsmodelle sichtbar werden. Transformationsräte müssen dauerhaft und flächendeckend gefördert werden.
  5. Indikatoren für ein regionale Strukturberichterstattung entwickeln: Es braucht die Entwicklung von gendersensiblen Frühindikatoren, die unterschiedliche Parameter wie die Diversifizierung der Wirtschaft, die Innovations- und Forschungsintensität, die Qualifikationsniveaus der Beschäftigten oder die CO2-Emissionen einer Region berücksichtigen, um daraus präventive Politikansätze abzuleiten.  Die Erstellung des Gleichwertigkeitsberichts der Bundesregierung ist ein erster Schritt. Allerdings müssen dort die Kriterien Guter Arbeit in die Indikatorik mitaufgenommen werden.
  6. Finanzielle Mittel der EU-Strukturfonds aufstocken und die Beteiligung der Sozialpartner stärken: Die angekündigten Kürzungen bei den EU-Strukturfonds müssen im Rahmen der Verhandlungen des EU-Haushalts verhindert werden. Sie sind wichtige Finanzierungsinstrumente zur Förderung von Beschäftigung, Innovation, Wirtschaftswachstum und sozialer Integration. Die Stärkung der Sozialpartner bei der Verwaltung der Fonds ist ebenfalls wichtig. Dort, wo Beteiligung gut funktioniert, werden die europäischen Mittel nachhaltiger und sozialer eingesetzt. Das Partnerschaftsprinzip der Strukturfonds hat sich bewährt und sollte Anwendung bei der Mittelvergabe anderer Fonds und Zuwendungen finden.

Regionalpolitik und Daseinsvorsorge

Öffentliche Daseinsvorsorge – Wertvoll für die Demokratie

Die Sichtbarkeit und Qualität öffentlicher Daseinsvorsorge haben einen großen Einfluss darauf, wie viel Vertrauen Menschen in die staatliche Handlungsfähigkeit setzen. So stärken beispielsweise gut ausgestattete Schulen und Kitas, moderne und bezahlbare Schwimmbäder, Kultureinrichtungen sowie gut erreichbare Gesundheits- und Beratungsangebote die Lebenszufriedenheit und das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen. Darüber hinaus kommen öffentliche Angebote der Daseinsvorsorge besonders einkommensschwachen Haushalten zugute, sie haben damit eine positive Verteilungswirkung und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Daseinsvorsorge als Standortvorteil

Die öffentliche Daseinsvorsorge ist zentral für ein lebenswertes Umfeld. Von Wohnraum über Bildungseinrichtungen bis zu Kultur- und Freizeitangeboten – es sind Bereiche, die unseren Alltag maßgeblich gestalten und entscheidend dafür sind, ob wir mit unserem Leben und Lebensumfeld zufrieden sind. Gleichzeitig stellt eine gut ausgebaute Daseinsvorsorge, beispielsweise im Bereich öffentliche Mobilität, einen wichtigen Standortvorteil dar, der die Entscheidung, wo wirtschaftliche (Neu-)Ansiedlung stattfindet, stark beeinflussen kann. Die Frage der Daseinsvorsorge ist damit ein Teil proaktiver Struktur- und Regionalpolitik.

Langfristige Finanzierung von Investitionen wichtig

So zentral die Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge für ein lebenswertes Umfeld sind, so enorm ist der Investitionsstau, der in den letzten Jahrzehnten in diesem Bereich angefallen ist. Das politische Festhalten an der Schuldenbremse führte dazu, dass die Instandsetzung, klimafreundliche Sanierung und der grundsätzliche Ausbau dieser Infrastrukturen auf die lange Bank geschoben wurden. Zwar wurde die Schuldenbremse im Jahr 2025 gelockert und ein Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz (SVIK) eingesetzt, das bis 2036 500 Milliarden Euro für Investitionen zur Verfügung stellt. Diese Entscheidung war wichtig und richtig. Angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Krise sowie des Sanierungsstaus bei Infrastrukturen und im Bildungssystem reichen die Investitionsimpulse aus dem Sondervermögen jedoch nicht aus. Hinzu kommt, dass die angepasste Schuldenbremse weiterhin verhindert, dass ausreichend Zukunftsinvestitionen auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene getätigt werden können.

Kommunen als zentrale Akteure

Enorme öffentliche Investitionen in die verschiedenen Bereiche sind nötig - auch, um die Politik und den Staat vor Ort erfahrbar zu machen und so Politikverdrossenheit und die Stärkung der extremen Ränder etwas entgegenzusetzen. In vielen Bereichen der Daseinsvorsorge liegt die Verantwortung bei den Kommunen. Diese sind auf Grund ihrer knappen finanziellen und personellen Mittel oft aber kaum in der Lage, neben ihren Pflichtaufgaben auch freiwillige Angebote beispielsweise im Bereich Freizeit und Sport aufrechtzuerhalten. Fehlende Daseinsvorsorge versinnbildlicht den sich zurückziehenden Staat und lässt auf sich selbst gestellte Bürger*innen zurück. Für den gesellschaftlichen und demokratischen Zusammenhalt muss der Staat sichtbar und spürbar das Leben der Menschen zum Positiven beeinflussen. Mit einer gut ausgebauten Daseinsvorsorge ist das möglich.

Unsere Forderungen

  1. Die Bereitstellung bezahlbarer und erreichbarer Daseinsvorsorge muss wieder zentrale Aufgabe des Staates werden: Der Ausbau der öffentlichen Dienstleistungen und Angebote der Daseinsvorsorge ist eine zentrale Stellschraube – um gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, klimafreundlich zu leben, gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen und wirtschaftliche Standorte zu sichern.
  2. Investitionsfreundliche Reform der Schuldenbremse: Zwar wurde die Schuldenbremse auf Bundes- und auf Länderebene mit der Grundgesetzänderung 2025 gelockert. Dennoch verhindert die aktuelle Schuldenbremse auch weiterhin, dass die öffentliche Investitionstätigkeit auf allen Ebenen bedarfsgerecht und dauerhaft gesteigert werden kann. Investitionen in die öffentliche Daseinsvorsorge sorgen nicht nur für eine hohe Lebensqualität der Menschen und tragen zur Verteilungsgerechtigkeit bei, sondern zahlen auch auf eine gute Wirtschaftsentwicklung ein.
  3. Stabiles finanzielles Fundament für die Kommunen: Um den Ausbau der gesellschaftlichen Infrastrukturen voranzutreiben, braucht es handlungsfähige Kommunen mit einem stabilen finanziellen Fundament. Bund und Länder sind hier in der Pflicht, die Finanzflüsse bedarfsgerecht neu zu ordnen. Dem Personalmangel im öffentlichen Dienst sowie im Bereich der sozialen und Gesundheitsdienstleistungen kann nur mit besseren Arbeitsbedingungen und angemessener Bezahlung entgegengetreten werden.
  4. Neue Gemeinschaftsaufgabe Klimaschutz und Klimaanpassung ins Grundgesetz: Eine neue Gemeinschaftsaufgabe Klimaschutz und Klimaanpassung im Grundgesetz würde die Mischfinanzierung von Bund und Ländern ermöglichen und ausreichend Mittel für kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen zur Verfügung stellen und langfristig sichern.
  5. Kommunen von Altschulden entlasten: Eine solidarische Entschuldung für stark überschuldete Kommunen muss von Bund und Ländern gemeinsam finanziert werden, denn diese bekommen auf dem Kapitalmarkt bessere Konditionen für eine Kreditaufnahme als einzelne Städte und Landkreise. Die bisher geleisteten Hilfen des Bundes sind nicht ausreichend, um den Kommunen den nötigen Spielraum für Zukunftsinvestitionen zu geben.

Kohleausstieg

Beschäftigungsfragen im Kohleausstieg

Der Kohleausstieg ist ein Jahrhundertprojekt und soll zeigen, wie der Umbau der Energieversorgung auf dem Weg in eine klimafreundliche Zukunft gelingen kann. Grundvoraussetzung dafür ist ein massiver Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Netze und alternativer gesicherter Leistung, um das Auslaufen der Kohleverstromung zu kompensieren. Der Kohleausstieg geht zugleich mit erheblichen Herausforderungen für die Beschäftigten und betroffenen Regionen einher: Entstehen Ersatzarbeitsplätze in den Revieren? Ist das prekäre oder tarifgebundene Beschäftigung? Was passiert mit den Kolleginnen und Kollegen, die kurz vor der Rente stehen? Welche Investitionen müssen getätigt werden, um regionale Beschäftigung und Wertschöpfung zu sichern? 

“Niemand fällt ins Bergfreie” 

Die Gewerkschaften spielen im Kohleausstieg eine Schlüsselrolle, weil sie sicherstellen, dass die Beschäftigten angemessen abgesichert werden und eine langfristige Perspektive erhalten. “Niemand darf ins Bergfreie fallen!“ ist unser Leitgedanke. 2019 haben sich die Gewerkschaften in der “Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Kohlekommission) für öffentliche Investitionen, für die Strukturentwicklung der Reviere, für tarifgebundene Ersatzarbeitsplätze und ein Sicherungsnetz für die ”Kohlekumpel" stark gemacht. Das Ergebnis: Betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen. Es gibt ein staatliches Anpassungsgeld, mit dem ältere Beschäftigte bis zum Renteneintritt abgesichert werden können. Wenn jemand seine Arbeit verliert, wird er oder sie in neue Gute Arbeit vermittelt und Gehaltsverluste werden ausgeglichen. Zentral sind auch die im Abschlussbericht festgehaltenen öffentlichen Investitionen und Strukturmittel in Höhe von ca. 40 Milliarden Euro. 

Zusagen einhalten und in Gute Arbeit investieren

Mit dem Kohleverstromungsbeendigungsgesetz und dem Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen wurde den Empfehlungen der Kommission weitestgehend gefolgt. Die bestehenden Sicherheitszusagen an die Beschäftigten sind auch einzuhalten, wenn sich die Rahmenbedingungen verändern (z. B. bei einem vorzeitigen Kohlausstieg). Zudem müssen die staatlichen Mittel vor allem für die Schaffung von neuer Wertschöpfung und tarifgebundener Beschäftigung eingesetzt werden. Darüber hinaus gilt es, die öffentlichen Infrastrukturen und die Daseinsvorsorge zu verbessern.

Mit dem Projekt Revierwende vor Ort

Wir als DGB begleiten den Kohleausstieg nicht nur auf politischer Ebene, sondern sind aktiv in den Revieren präsent. Mit dem von uns initiierten Projekt “Revierwende” wird die Stimme der Beschäftigten vor Ort gestärkt. Die 7 Revierwende-Büros vernetzen, beraten und qualifizieren Beschäftigte, Politiker*innen und Interessierte. 

Unsere Forderungen

  1. Voraussetzungen für den Kohleausstieg schaffen – Ausbau der Erneuerbaren Energien vorantreiben: Der Kohleausstieg ist nur durchführbar, wenn der Ausbau erneuerbarer Energien Fahrt aufnimmt und die notwendigen Netzinfrastrukturen und gesicherten Kapazitäten geschaffen werden. Dafür braucht es verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit, angemessene Genehmigungsverfahren und erhebliche Investitionen.
  2. Strukturmittel für die Schaffung neuer Wertschöpfung und hochwertiger Arbeitsplätze nutzen: Damit die Beschäftigten die beruflichen Chancen der Transformation nutzen können, müssen die Strukturmittel vor allem dazu beitragen, dass gute, tarifgebunden Ersatzarbeitsplätze in den Kohlerevieren entstehen. . Nur mit dem gleichzeitigen Aufbau neuer Beschäftigungsperspektiven kann eine Qualifizierung “von Arbeit in Arbeit” gelingen. Bei der Vergabe der Strukturmittel müssen Tarifbindung und Mitbestimmung Voraussetzung für eine Förderung sein. Zudem braucht es eine stärkere Förderung von wirtschaftsnaher Infrastruktur.
  3. Die Reviere können die Folgen des demografischen Wandels nur bewältigen, wenn sie attraktive Lebens- und Arbeitsorte für alle sind. Gleichstellung ist deshalb keine Zusatzaufgabe, sondern muss als Querschnittsziel in der Strukturpolitik verankert werden und von Beginn an in die Förderentscheidungen einfließen. Frauen müssen in kommunalen Gremien und in den Beteiligungsverfahren des Strukturwandels paritätisch vertreten sein. Zudem müssen tarifgebundene Arbeitsplätze auch jenseits der Industrie ausgebaut und gestärkt werden, damit die Haushaltseinkommen in den Revieren nicht von traditionell männlich geprägter Facharbeit abhängen.
  4. Die Absicherung der Beschäftigten muss auch greifen, wenn sich der Zeitpunkt des Kohleausstiegs ändert: Die Sicherheitszusagen an die Beschäftigten stellen eine zentrale Grundlage der politischen Einigung auf den Kohleausstieg dar und haben nach wie vor Bestand. Auch wenn sich Ausstiegspfade verändern, sind die getroffenen Vereinbarungen einzuhalten.
  5. Mehr Transparenz bei der Vergabe von Fördermitteln: Bund und Länder müssen vollumfängliche Transparenz und tatsächliche Sozialpartnerbeteiligung gewährleisten. Alle Beschlüsse der regionalen und überregionalen Gremien müssen öffentlich zugänglich sein und Informationen zielgruppengerecht vermittelt werden.
  6. Arbeitsplatzwirksamkeit muss laufend evaluiert und Gewerkschaften beteiligt werden: Die Arbeitsplatzwirksamkeit von Strukturwandelprojekten, wie auch die Qualität dieser Arbeitsplätze, müssen laufend evaluiert werden. Bereits im Rahmen der Beratungen in den Strukturwandelausschüssen muss diese Evaluierung, anhand konkreter Angaben in den Projektbeschreibungen, vorausschauend erfolgen. Darüber hinaus braucht es eine umfassende Beteiligung der Gewerkschaften in allen Strukturwandelgremien.

Dienstleistungs- und Industriepolitik

Industrieproduktion und gute Dienstleistungen – Grundlage für Wohlfahrt in der Gesellschaft und eine funktionierende Wirtschaft

Hochwertige Industrieprodukte und Dienstleistungen bestimmen unseren Alltag. Ohne Stahl, Aluminium, Papier oder chemische Produkte wäre das heutige gesellschaftliche Leben nicht möglich. Ein breites Angebot an hochwertigen sozialen und öffentlichen Dienstleistungen ist ebenfalls unmittelbar für die Wohlfahrt der Menschen enorm wichtig. Dabei herrschen gerade bei vielen sozialen Dienstleistungen schlechte Arbeitsbedingungen, niedrige Qualität und eine Billig-Mentalität. Damit Dienstleistungen und die industrielle Wertschöpfung ihre zentrale Bedeutung für die Lebensqualität erfüllen können, müssen sie von gut qualifizierten Menschen erbracht, qualitativ aufgewertet und gut bezahlt werden. Eine gute Industrie- und Dienstleistungspolitik muss deshalb immer darauf ausgerichtet sein, Gute Arbeit  für die Menschen zu schaffen.

Eine aktive Industrie- und Dienstleistungspolitik notwendig

Geopolitische Konflikte, Dumpingimporte, hohe Energiepreise oder fehlende industrienahe Infrastrukturen gefährden die industrielle Basis in Deutschland. Der starke Abbau von Industriearbeitsplätzen muss gestoppt werden. Eine Industrie- Dienstleistungspolitik, die sich nicht auf die Setzung von Rahmenbedingungen beschränkt, sondern aktiv in den Markt eingreift, ist wichtiger denn je. Handelspolitische Schutzinstrumente müssen in der aktuellen Lage genutzt, Local Content-Vorgaben umgesetzt und massiv in die Modernisierung der Infrastruktur, in den Umbau von Geschäftsmodellen und  in die Qualifizierung der Beschäftigten investiert werden. Lieferketten müssen diversifiziert, der Rohstoffverbrauch reduziert und Kreislaufwirtschaftsinitiativen gestärkt werden. 

Dienstleistungen prägen das gesellschaftliche Leben. Eine aktive Dienstleistungspolitik muss dafür sorgen, dass gesellschaftlich notwendige Dienstleistungen – beispielsweise in der Pflege, in der Verwaltung, der Bildung, im Handel oder im Verkehr – bedarfsgerecht bereitzustellen. Die Verbesserung der Personalausstattung im öffentlichen Dienst und der Ausbau der öffentlichen Infrastruktur sind notwendige Voraussetzungen für viele essenzielle Dienstleistungen.

Dienstleistungen entstehen sehr oft in der direkten Interaktion von Beschäftigten und Kund*innen. Deshalb gibt es Gute Dienstleistungen nur mit Guter Arbeit. Eine Verbesserung der Qualität in der Breite muss ein Kernanliegen der Dienstleistungspolitik sein.

Den digitalen Strukturwandel sozial gestalten

Die Digitalisierung ist treibende Kraft des Strukturwandels in vielen Industrie- und Dienstleistungsbranchen. Immer mehr Geschäftsmodelle beruhen auf Künstlicher Intelligenz und der Nutzung digitaler Plattformen. Wenige US-amerikanische Big Tech-Unternehmen dominieren Märkte und digitale Infrastrukturen, wie den Cloud-Markt, Betriebssysteme oder zentrale Plattformen und Marktplätze.  Notwendig ist, die Dominanz weniger Anbieter zu überwinden, den Missbrauch von Marktmacht zu unterbinden und die digitale Selbstbestimmung der Menschen durchzusetzen. Die bisherige EU-Gesetzgebung dazu ist nur ein Anfang und muss gegen Angriffe aus den USA verteidigt werden. Zusätzlich ist es notwendig, den Anwendungsbereich von EU-Gesetzen (z. B. des Digital Markets Act) auszuweiten und die digitale Autonomie zu stärken.

Forschungs- und Innovationspolitik für ein gutes Leben

Forschung und Innovation werden überwiegend technologisch getrieben, verändern aber Arbeitsbedingungen, Leben und Gesellschaft fundamental. Damit das Potenzial von Innovationen für ein besseres Leben genutzt wird, ist es erforderlich, die Verengung auf Technik aufzubrechen und von Anfang an Arbeitsorganisation, Arbeitsbedingungen sowie Qualifikationsbedarfe in Innovationsprozessen einzubeziehen. Soziale Innovationen müssen eine große Rolle spielen. Die Beteiligung der Beschäftigten in Innovationsprozessen von Anfang an ist notwendig, damit Innovationen zu Verbesserungen führen und um das Prozesswissen der Beschäftigten zu nutzen.

Obwohl Dienstleistungen einen Anteil von über zwei Dritteln an der Wertschöpfung haben, sind sie in der Innovationspolitik unterrepräsentiert. Das riesige Potenzial, durch sozial gestaltete Dienstleistungsinnovationen das gesellschaftliche Leben zu verbessern, muss stärker genutzt werden.

Unsere Forderungen

  1. Zukunftstechnologien aktiv fördern und Infrastrukturen aufbauen: Zukunftstechnologien und Infrastrukturen, die für Klimaneutralität, die Resilienz und künftige Wertschöpfung unerlässlich sind, müssen aktiv gefördert und aufgebaut werden. Dafür braucht es zielgerichtete Instrumente, wie die Klimaschutzverträge, um Planungssicherheit für den klimaneutralen Umbau der Industrie zu gewährleisten.  Zudem braucht es schnelle Fortschritte beim Ausbau von Stromnetzen, einem Wasserstoff-Kernnetz sowie CO₂-Transport- und Speicherinfrastruktur.
  2. Local Content und beschäftigungspolitische Konditionierung: Die Stärkung der Resilienz, der Schutz kritischer Technologien und die Reduzierung strategischer Abhängigkeiten erfordern den konsequenten Einsatz von Local-Content-Vorgaben. Öffentliche Aufträge und Förderprogramme sollten daher stets klare Vorgaben zu Local Content, Standort- und Tariftreue enthalten, um gezielt die europäische und deutsche Industrie zu stärken. Dies ist besonders relevant für die Umsetzung des Sondervermögens. Profiteure dürfen nicht Unternehmen aus Drittstaaten mit niedrigeren Umwelt- und Sozialstandards sein.
  3. Handelspolitische Schutzinstrumente nutzen: Handelspolitische Schutzinstrumente wie Safeguard-Maßnahmen und Anti-Dumping-Verfahren müssen konsequent genutzt und bei Bedarf weiterentwickelt werden, um die heimische Industrie vor unfairen Wettbewerbsbedingungen und marktverzerrenden Handelspraktiken zu schützen.
  4. Abbau kritischer Abhängigkeiten: Einseitige Abhängigkeiten bei Rohstoffen, Vorprodukten und Schlüsselkomponenten müssen reduziert werden. Dafür braucht es den Hochlauf der Kreislaufwirtschaft, mehr Recycling, einen stärkeren Einsatz von Sekundärrohstoffen sowie eine Stärkung des heimischen Rohstoffabbaus. Zugleich gilt es, Bezugsquellen durch strategische Partnerschaften zu diversifizieren, eigene Produktions- und Verarbeitungskapazitäten aufzubauen und strategische Lagerbestände zu schaffen.
  5. Erneuerbare Energien ausbauen und Strompreise stabilisieren: Für die Dekarbonisierung und die langfristige Standortentwicklung der Industrie ist die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien zu international wettbewerbsfähigen Preisen notwendig. Wir fordern deshalb seit Längerem eine Stabilisierung der Strompreise, damit insbesondere energieintensive Produktionsprozesse am Standort gehalten und transformiert werden können.
  6. Eine Highroad-Strategie für Dienstleistungen: Statt einer Billig-Strategie muss bei Dienstleistungen eine Aufwertung durch gute Qualifikation der Beschäftigten und hohe Qualität der Dienstleistungen verfolgt werden.
  7. Steigerung der Tarifbindung in vielen Dienstleistungsbranchen.
  8. Verbesserung der Personalausstattung im öffentlichen Dienst.
  9. Digitale Märkte regulieren: Angriffe gegen die EU-Digitalgesetzgebung (z. B. gegen den Digital Services Act oder die Datenschutzgrundverordnung) müssen abgewehrt werden.
  10. Der Anwendungsbereich des Digital Market Act der EU muss auch auf kleinere digitale Plattformen ausgeweitet werden. Eine gute Regulierung digitaler Märkte muss dafür sorgen, dass die neuen Technologien für die Wohlfahrt der Gesellschaft genutzt und nicht zum Einfallstor schlechter Arbeit werden.
  11. Zügige Steigerung der öffentlichen und privaten Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 3,5 Prozent des BIP, dafür eine deutliche Erhöhung der staatlichen Forschungsausgaben.
  12. Schwerpunktsetzung der staatlichen Forschungsausgaben bei der ökologischen Transformation, der Lösung gesellschaftlicher Probleme und der Verbesserung der Arbeitsbedingungen, stärkere Förderung sozialer Innovationen.
  13. Stärkung der Dienstleistungsforschung, in der die organisatorische Umsetzung von Dienstleistungsinnovationen, die Nutzung technologischer Möglichkeiten, Beteiligung und Qualifizierung umfassend einbezogen werden.

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Perspektiven - DGB-Informationen zur Struktur-, Industrie- und Dienstleistungspolitik

Papiere und Downloads

DGB-Stellungnahme zur Durchführungsverordnung der Europäischen Kommission zur Überarbeitung der Benchmarkwerte für die kostenlose Zuteilung von Emissionszertifikaten

Stellungnahme

Der DGB fordert, die kostenlose Zuteilung von Emissionszertifikaten in der Übergangsphase zu verlängern und dabei an verbindliche Standort-, Beschäftigungs- und Transformationszusagen zu knüpfen. Gleichzeitig müssen Transformationsvorreiter (“First Mover”) vor Benachteiligung geschützt und ihre Investitionen durch verlässliche Rahmenbedingungen abgesichert werden.

10. Juni 2026

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Neuabgrenzung der GRW-Fördergebiete für eine vorausschauende Strukturpolitik

Studie / Analyse

Der DGB fordert eine proaktive Neuausrichtung der regionalen Strukturpolitik. Das Gutachten entwickelt dazu einen konkreten Vorschlag zur Neuabgrenzung der GRW-Fördergebiete. Ziel ist es, Regionen unter Transformationsdruck frühzeitig zu unterstützen – bevor wirtschaftliche Abwärtsspiralen entstehen.

27. Mai 2026

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Industrial Policies in Europe: Crises and Perspectives

Broschüre / Flyer

Europa steht industriepolitisch an einem Wendepunkt: Hohe Energiekosten, globale Konkurrenz, Investitionsschwäche und wirtschaftliche Stagnation setzen industrielle Kernländer wie Deutschland und Italien unter Druck. Die politische Antwort auf diese Herausforderungen wird derzeit jedoch häufig auf eine zentrale Forderung verengt: Deregulierung. Doch DGB und CGIL zeigen gemeinsam: Europas industrielle Schwäche hat tiefere Ursachen. Ein Positionspapier für eine breitere industriepolitische Perspektive.

21. Mai 2026

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Stellungnahme zu den europäischen Leitlinien für Regionalbeihilfen und der Fördergebietskarten ab 2028

Stellungnahme

Der DGB fordert, die EU-Regionalbeihilfen ab 2028 stärker auf Transformationsregionen auszurichten und eine vorausschauende Strukturpolitik zu ermöglichen. Öffentliche Förderung soll zudem verbindlich an Tariftreue, Mitbestimmung und gute Arbeit geknüpft werden.

02. April 2026

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DGB Stellungnahme MFF Multi-Fund EN

Stellungnahme

The European Commission’s proposal for the 2028–2034 Multiannual Financial Framework represents a profound restructuring of European funding policy. The planned “Multi-Fund” would consolidate key budgetary instruments and link them to new governance and conditionality mechanisms. From a trade union perspective, this approach entails significant risks: the role of regions, social partners, and parliaments is weakened, while tensions increase between social cohesion, regional development, and security priorities. The DGB’s position paper assesses the proposal and sets out key requirements for an effective and equitable EU budget.

19. Januar 2026

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DGB Stellungnahme zum MFR Multifonds

Stellungnahme

Der Vorschlag der EU-Kommission zum Mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 markiert einen tiefgreifenden Umbau der europäischen Förderpolitik. Mit dem geplanten „Multifonds“ werden zentrale Haushaltsinstrumente zusammengeführt und an neue Governance- und Konditionalitätsmechanismen geknüpft. Aus gewerkschaftlicher Sicht birgt dieser Ansatz erhebliche Risiken: Die Rolle von Regionen, Sozialpartnern und Parlamenten wird geschwächt, während Verteilungskonflikte zwischen sozialem Zusammenhalt, regionaler Entwicklung und sicherheitspolitischen Prioritäten verschärft werden. Die Stellungnahme des DGB ordnet den Vorschlag ein und formuliert zentrale Anforderungen an einen handlungsfähigen, solidarischen EU-Haushalt.

16. Dezember 2025

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Kreislaufwirtschaft vorantreiben - Resilienz, Beschäftigung, Nachhaltigkeit und Wertschöpfung stärken

Stellungnahme

Die Kreislaufwirtschaft ist für den DGB ein zentraler Baustein der sozial-ökologischen Transformation: Sie schützt Klima und Ressourcen, stärkt Wertschöpfungsketten, fördert Innovationen und schafft neue, tarifgebundene Beschäftigung. Damit der Hochlauf gelingt, braucht es klare politische Strategien, verlässliche Finanzierungszusagen sowie soziale und ökologische Mindeststandards – von der Einführung digitaler Produktpässe über grüne Leitmärkte und öffentliche Beschaffung bis hin zu einheitlichen Normen für hochwertige Rezyklate.

16. September 2025

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DGB-Stellungnahme zur Industrie- und Gewerbeflächenentwicklung in strukturschwachen Regionen

Stellungnahme

Der DGB fordert eine vorausschauende Strukturpolitik, die Industrie- und Gewerbeflächen strategisch entwickelt, bestehende Flächen reaktiviert und nachhaltige, tarifgebundene Arbeitsplätze schafft. Dafür braucht es mehr Handlungsspielräume für Kommunen – durch finanzielle Unterstützung, Flächenreserven, gestärkte Verwaltungskapazitäten, eine soziale Konditionierung und beschleunigte Genehmigungsverfahren ohne Abbau von Arbeitnehmerrechten.

16. September 2025

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Stellungnahme des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Entwurf eines Gesetzes zur Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen von Ländern und Kommunen (LuKIFG)

Stellungnahme

Deutschlands Städte und Gemeinden stehen mit dem Rücken zur Wand. 2024 betrug ihr Finanzierungsdefizit rund 25 Milliarden Euro, die Gesamtschulden liegen bei über 320 Milliarden Euro. Der Investitionsstau summiert sich mittlerweile auf 215 Milliarden Euro – davon allein 67 Milliarden Euro im Schulbereich. 

Die Bundesregierung plant nun mit dem Länder-und-Kommunal-Infrastruktur-Investitionsfinanzierungsgesetz (LuKIFG) einen Teil des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) den Ländern und Kommunen zur Verfügung zu stellen, um die Infrastruktur zu modernisieren. Das ist endlich ein Schritt in die richtige Richtung. Doch die bereitgestellten 100 Milliarden Euro für Länder und Kommunen reichen bei Weitem nicht aus. Außerdem sollte die Verteilung der Mittel verbessert werden. Es braucht eine dauerhaft bessere Finanzierung der Kommunen.

25. August 2025

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DGB-Stellungnahme zum Referentenentwurf des BMF für ein Gesetz zur Errichtung eines Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität

Stellungnahme

Mit dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz wird ein erster Grundstein zur Auflösung des Investitionsstaus in Deutschland gelegt. Die Forderung nach einer Reform der Schuldenbremse bleibt hiervon unberührt, da die Mittel für Zukunftsinvestitionen weiter begrenzt sind. Mittel aus dem Sondervermögen sollen gute Arbeit stärken und den Wohlstand breiter in der Gesellschaft verankern. Es braucht klare Konditionen und ein Begleitgremium, dem auch Gewerkschaften angehören.

12. Juni 2025

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DGB Position on the Future of EU Cohesion Policy

Positionspapier

The debates on shaping EU Cohesion Policy beyond 2028 are in full swing. The position paper of the DGB highlights key challenges and puts forward proposals for a coherent further development: It calls for an increase in the Multiannual Financial Framework (MFF) and a consistent alignment with actual investment needs. Strengthening the partnership principle is also emphasized – as is the need to keep regions at the heart of EU policy. Cohesion Policy must continue to be strengthened as a central instrument for successfully managing transformation and structural change across Europe.

21. Mai 2025

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DGB-Position zur Zukunft der EU-Kohäsionspolitik

Positionspapier

Die Debatten um die Ausgestaltung der EU-Kohäsionspolitik ab 2028 sind in vollem Gange. Das Positionspapier des DGB beleuchtet zentrale Herausforderungen und macht Vorschläge für eine kohärente Weiterentwicklung: Es geht um die Aufstockung des Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) und eine konsequente Ausrichtung an den realen Investitionsbedarfen, die Stärkung des Partnerschaftsprinzips,  – und darum, die Regionen weiterhin ins Zentrum der Politik zu stellen. Die Kohäsionspolitik muss auch künftig als zentrales Instrument zur erfolgreichen Bewältigung von Transformation und Strukturwandel in Europa gestärkt werden.

06. Mai 2025

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Prevent ”Cash for Reforms“. Improve Political Governance! DGB Statement on the EU Multiannual Financial Framework 2028 – 2034

Stellungnahme

In this statement, the DGB criticises the EU Commission's plans for greater centralisation of EU budgetary policy and the anchoring of the European Semester in EU structural policy. At the same time, the DGB makes constructive proposals for improving the political governance of future EU investment policy.

28. Februar 2025

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Geld gegen Reformen verhindern. Politische Steuerung verbessern!

Stellungnahme

In dieser Stellungnahme kritisiert der DGB die Pläne der EU-Kommission für eine stärkere Zentralisierung der EU-Haushaltspolitik und eine Verankerung des Europäischen Semesters in der EU-Strukturpolitik. Gleichzeitig macht der DGB konstruktive Vorschläge für eine Verbesserung der politischen Steuerung der zukünftigen EU-Investitionspolitik. 

19. Februar 2025

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Stellungnahme des DGB zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Finanzen zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 143h) - kommunale Altschulden

Stellungnahme

In vielen Kommunen engen Altschulden Spielräume für notwendige Investitionen ein und erzeugen Spardruck. Bund und Länder wollen die Kommunen bei der Entlastung von Altschulden unterstützen. Der DGB begrüßt diese Initiative als einen Schritt hin zu einem stabileren finanziellen Fundament für die Kommunen. Gleichzeitig sind die damit verbundenen Verpflichtungen, haushaltsrechtliche Maßnahmen zu ergreifen, um eine erneute Überschuldung der Kommunen zu verhindern, problematisch.

31. Januar 2025

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Die Zeit ist reif: Superreiche gerecht besteuern.

Für einen starken Sozialstaat, Investitionen in öffentliche Infrastrukturen und Klimatransformation - in Deutschland und weltweit.

Positionspapier

Die Anzahl an Milliardär*innen nimmt zu und die größten Vermögen wachsen weiter. Währenddessen bleibt die Armut in Deutschland mit 16,6 % auf einem inakzeptabel hohen Niveau und die öffentliche Infrastruktur und Daseinsvorsorge verfallen zunehmend. Die wachsende Ungleichheit ist eine große Gefahr für die Demokratie. Der DGB fordert deshalb mit 21 zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter Sozial- und Wohlfahrts- und Umweltverbänden, die Besteuerung großer Vermögen in Form einer Vermögensteuer und einer Vermögensabgabe. Superreiche müssen mehr zum Gemeinwesen beitragen. Denn es braucht viel mehr Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Daseinsvorsorge und eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft. Den ganzen Verbände-Aufruf „Die Zeit ist reif: Superreiche gerecht besteuern“ gibt es hier als Download. 

 

07. Oktober 2024

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Positionspapier zur Zukunft der Kohäsionspolitik

Positionspapier

Die Diskussionen zur zukünftigen Ausgestaltung der europäischen Kohäsionspolitik haben begonnen. Schon jetzt ist absehbar: der kommende EU-Haushalt gerät unter massiven Konsolidierungsdruck. Die Debatte wird von der Frage bestimmt, inwieweit die Kohäsionspolitik künftig stärker an den Zielen Verteidigung und Sicherheit, Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz ausgerichtet werden soll. 
Mit der vorliegenden Kurzposition beteiligt sich der DGB an den Diskussionen zur Zukunft der europäischen Förderpolitik. Die Gewerkschaften fordern eine Stärkung des EU-Haushaltes und der europäischen Strukturmittel. Statt Kürzungen braucht es die Erschließung neuer EU-Eigenmittel und gezielte Reformen!
 

23. September 2024

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Stellungnahme des Deutschen Gewerkschaftsbunds zur öffentlichen Konsultation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zu gleichwertigen Lebensverhältnissen

Stellungnahme

Der DGB begrüßt ausdrücklich die Erstellung des ersten Gleichwertigkeitsberichts, der einen Einblick in die Lebensverhältnisse in Deutschland, heruntergebrochen auf die Kreisebene, ermöglicht. Der Bericht schafft erstmals Transparenz über die Vergabe von nationalen und europäischen Fördermitteln und ist eine wichtige Grundlage, um das gesamtdeutsche Fördersystem für strukturschwache Regionen (GFS) weiterzuentwickeln und in Zukunft auch geschlechtergerecht neu zu justieren. 

10. September 2024

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DGB-Stellungnahme zum Entwurf des Bundeshaushalts 2025, Finanzplans und Wirtschaftsplans des Klima- und Transformationsfonds

Stellungnahme

Mit dem Haushaltsentwurf für 2025 verpasst die Bundesregierung die Chance, das Land zurück auf den Weg der Modernisierung zu bringen und einen sozialgerechten Zukunftshaushalt aufzustellen, der die soziale Ungleichheit, den Investitionsstau, den Klimawandel und die notwendige Transformation der Wirtschaft sowie den internationalen Druck auf Wertschöpfung und Beschäftigung – wirksam angeht. Die Einzelpläne leiden fast alle unter einer Konsolidierung. Der Klima- und Transformationsfonds wird stark geschwächt.

02. September 2024

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Stellungnahme zum Optionenpapier Strommarktdesign der Zukunft

Stellungnahme

Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens Plattform Klimaneutrales Stromsystem hat das BMWK ein Optionenpapier zur zukünftigen Ausgestaltung des Strommarktdesigns vorgelegt. Der DGB nimmt Stellung und betont, dass das Strommarktdesign in eine übergreifende wirtschaftspolitische Strategie eingebettet sein muss, die Wertschöpfung und Beschäftigung nachhaltig fördert.“

30. August 2024

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Stellungnahme des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Entwurf einer Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS)

Stellungnahme

Der DGB begrüßt die Erarbeitung einer Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) und unterstützt die Bundesregierung in ihrem Anliegen, die Wertschöpfungsketten nachhaltig, resilient und zukunftsfest aufzustellen. Neben der Ausweitung von öffentlichen Investitionen, stabilen Energiepreien und die Einführung eines digitales Produktpasses wird gefordert, den Aspekt von hochwertiger, tarifgebundener Beschäftigung als Teil einer ganzheitlichen Betrachtung von Kreislaufwirtschaft zu erfassen. Eine wesentliche Erfolgsvoraussetzung, um zu einer tatsächlichen Kreislaufwirtschaft zu kommen, sind die Beschäftigten. Mit ihrem Wissen, ihrer Innovationskraft und der tatsächlichen Umsetzung in den Betrieben sind sie der Schlüssel für Erfolg oder Misserfolg von neuen Produktionsverfahren.
 

10. Juli 2024

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SVM Forderungspapier Infrastruktur

Zukunftsgerichtet investieren: Daseinsvorsorge durch nachhaltige Verkehrsinfrastruktur

Positionspapier

Die Verkehrsinfrastruktur ist in der Transformation von zentraler Bedeutung. Zuverlässige Mobilität und Erreichbarkeit sind Teil der Daseinsvorsorge, marode Brücken, Schienen und Straßen behindern aber die Mobilität vieler Menschen und sind für den Wirtschaftsverkehr ein Zeit- und Kostenfaktor. Das Forderungspapier „Zukunftsgerichtet investieren: Daseinsvorsorge durch nachhaltige Verkehrsinfrastruktur“ wurde im „Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende“ mit Blick auf den nächsten Infrastrukturdialog des Verkehrsministeriums am 26. Juni 2024 erarbeitet. Das Forderungspapier betont insbesondere die folgenden Aspekte:  Marode Straßen und Brücken gefährden die Mobilität, Potentiale nutzen und Schienennetz ausbauen, Zuverlässige Angebote für Arbeitswege, Finanzielle Entlastung der Gesellschaft durch gezielte Investitionen.

25. Juni 2024

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Offshore-Ausschreibungsdesign muss Ausbau der Windenergie sichern und sozial-ökologisch vorantreiben

Verbändeappell

Positionspapier

Die unterzeichnenden Organisationen fordern eine Reform des Ausschreibungsdesigns für Offshore-Windenergie. Das Preiskriterium darf nicht länger im Zentrum stehen, da hohe Flächenpreise zwangsläufig an die Lieferkette, Beschäftigte und Stromkund:innen weitergegeben werden. Stattdessen müssen für die Flächenvergabe insbesondere qualitative Kriterien (sozial wie ökologisch) die entscheidende Rolle bei der Vergabe einnehmen.

10. Juni 2024

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DGB-Position zur Reform der Schuldenbremse

Positionspapier

Der DGB fordert ein kreditfinanziertes öffentliches Investitionsprogramm und eine grundlegende Reform der Schuldenbremse. Vor allem bedarf es einer goldenen Investitionsregel, die Investitionen in langfristig nutzbare Infrastrukturen, in Klimaschutz und zur gezielten Förderung privater Investitionen in die Transformation, von der Schuldenbremse ausnimmt. Dies gilt für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen. Weitere Reformschritte sind darüber hinaus notwendig, aber kein Ersatz für die Investitionsregel. Sie umfassen eine angemessene und bedarfsgerechte Anhebung des strukturellen Defizits, die antizyklische Ausgestaltung der Konjunkturbereinigungsmethode, die symmetrische Bewirtschaftung des Kontrollkontos der Schuldenbremse sowie die periodengerechte Verbuchung von Zinsen.

07. Mai 2024

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Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Ersten Änderungsgesetzes zum Kohlendioxid-Speicherungsgesetz sowie zu dem Entwurf von Eckpunkten der Bundesregierung für eine Carbon Management-Strategie

Stellungnahme

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat Eckpunkten für eine Carbon Management Strategie und die Änderung des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes vorgelegt und will damit rechtlichen Rahmenbedingungen für die zügige Anwendung von CO2-Abscheidung, Speicherung und Nutzung schaffen. Der DGB sieht CCU/S-Technologien als ein Baustein einer umfassenden Transformationsstrategie.

21. März 2024

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DGB Kurzgutachten zur sozialen Konditionierung

Studie / Analyse

Wir fordern dass, öffentliche Gelder im Sinne von Gemeinwohl und Guter Arbeit eingesetzt werden müssen. Dieses juristische Gutachten zeigt, dass die öffentliche Hand auch das Recht hat, für finanzielle Zuschüsse Standort- und Tariftreue einzufordern.

01. März 2024

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Allen Kommunen sozial gerechten Klimaschutz ermöglichen

Positionspapier

Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften ver.di und IG BAU haben gemeinsam mit Umweltorganisationen, Sozial- und Kommunalverbänden Forderungen erarbeitet, die die Handlungsfähigkeit auf kommunaler Ebene verstärken sollen. 

17. Januar 2023

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Termine und Aktionen

Welttag für menschenwürdige Arbeit

Aktionstag

07.10.2026 Mittwoch

An diesem Tag, der erstmals am 7. Oktober 2008 begangen wurde, treten Gewerkschaften weltweit für menschenwürdige Arbeitsbedingungen ein. Wir fordern gerechte Löhne überall.

Weltweit

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Mosaik aus bitteren Tagen: Lesung und Gespräch mit Dr. Ludger Fittkau

22.10.2026 Donnerstag

Die geheimen Kriegstagebücher von Ludwig Bergsträsser erzählen vom gewerkschaftlichen Widerstand gegen das NS-Regime. Herausgeber Dr. Ludger Fittkau liest aus den erstmals 2026 veröffentlichten Aufzeichnungen und spricht über Bergsträssers Leben, seinen Widerstand und die historischen Hintergründe.

18:00 - 20:00 Uhr

Hans-Böckler-Haus, Keithstraße 1, 10787 Berlin

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Tag der Berufsbildung 2026

Veranstaltungen

05.11. - 06.11.2026 Donnerstag - Freitag

Auch in diesem Jahr laden wir zum bundesweiten "Tag der Berufsbildung" ein. Unser etabliertes Format richtet sich an Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertretungen sowie Engagierte in Gremien der beruflichen Bildung.

DGB-Bundesvorstand, Keithstraße 1, 10787 Berlin

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Aktuelles

Wichtige Neuerungen und Entwicklungen aus Strukturpolitik und Daseinsfürsorge

DGB treibt Reform voran: Gute Arbeit und gerechte Daseinsvorsorge in strukturschwachen Regionen

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Gute Arbeit gibt es nur durch Solidarität – auch bei Soloselbstständigen

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Die Herausforderungen der Transformation können durch proaktive Strukturpolitik bewältigt werden

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Regionale Strukturpolitik im Wandel: Die Herausforderungen der Transformation können nur durch eine neue, proaktive Strukturpolitik bewältigt werden

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