Branchentarifvertrag für Weiterbildung gescheitert
Die Mitgliederversammlung der Zweckgemeinschaft des Bundesverbands der Träger beruflicher Bildung hat dem ausgehandelten Branchentarifvertrag nicht zugestimmt.
Der Vertrag hätte erstmals bundesweite Entgelttabellen, Erfahrungsstufen und einheitliche Arbeitsbedingungen für rund 45.000 Beschäftigte geschaffen. Auch faire Wettbewerbsbedingungen bei öffentlichen Aufträgen wären möglich geworden.
ver.di und GEW kritisieren das Scheitern. Sie warnen vor Lohndruck, hoher Fluktuation und Fachkräftemangel. Zudem läuft der bisherige Mindestlohntarifvertrag für pädagogisches Personal Ende 2026 aus. Die Gewerkschaften wollen sich weiter für eine Aufwertung der Weiterbildung einsetzen.