Cinemaxx: Streiks und Kundgebungen begleiten 3. Tarifverhandlungsrunde

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Die 3. Runde der Tarifverhandlungen zwischen dem Kinobetreiber Cinemaxx und der Gewerkschaft ver.di wird von Streiks und Kundgebungen der Beschäftigten begleitet. Trotz konstruktiver Gespräche liegen die Tarifparteien in zentralen Fragen weit auseinander. Die Verhandlungen werden am  14. Juli 2026 in Hamburg fortgesetzt.

Keine Einigung bei Lohn und Arbeitsverdichtung

Bei der Entgelterhöhung und der zunehmenden Arbeitsverdichtung gibt es bislang keine Annäherung. In der 2. Verhandlungsrunde hatte Cinemaxx lediglich eine Erhöhung der Einstiegsvergütung auf 10 Cent über dem gesetzlichen Mindestlohn angeboten. Zusätzlich forderte das Unternehmen, dass Servicekräfte künftig auch die Reinigung von Sanitäranlagen übernehmen sollen. ver.di lehnte dies mit Verweis auf den Reinigungsmindestlohn von 15 Euro pro Stunde ab.

ver.di fordert faire Beteiligung an Branchenerfolgen

Die Gewerkschaft fordert eine deutliche Anhebung der Löhne in der Kinobranche und orientiert sich dabei an der europäischen Mindestlohnrichtlinie, nach der ein angemessenes Lohnniveau bei rund 15,50 Euro pro Stunde liegen sollte. Mit den Kinoketten UCI und CineStar wurden bereits Tarifabschlüsse mit Löhnen deutlich oberhalb des gesetzlichen Mindestlohns erzielt. Das bisherige Angebot von Cinemaxx bewertet ver.di als unzureichend.

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