Tarifrunde Seehäfen: Beschäftigte lehnen Angebot erneut ab

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Über 6.000 Beschäftigte haben das Angebot der Arbeitgeber in der Tarifrunde für die deutschen Seehäfen mit großer Mehrheit abgelehnt. Die ver.di-Bundestarifkommission fordert deshalb einen neuen Verhandlungstermin.

Forderungen liegen deutlich auseinander

Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe hatte 5,1 Prozent mehr Lohn rückwirkend ab dem 1. August 2026 angeboten. Vorgesehen war außerdem eine Mindesterhöhung von 1,20 Euro pro Stunde bei einer Laufzeit von 18 Monaten.

ver.di fordert 8,2 Prozent mehr Stundenlohn, mindestens aber 2,50 Euro pro Stunde. Der Tarifvertrag soll 12 Monate laufen. Betroffen sind rund 11.000 Beschäftigte in Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Emden, Brake und Wilhelmshaven.

Weiter verhandeln, Warnstreiks möglich

Ein Termin für die 4. Verhandlungsrunde steht noch nicht fest. ver.di will weiter verhandeln, schließt Warnstreiks aber nicht aus.

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