Tarifrunde Seehäfen bleibt offen
In der 3. Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber ihr Angebot nach Angaben von ver.di in Richtung der gewerkschaftlichen Forderungen verändert. Vorgesehen sind weiterhin 5,1 Prozent mehr Stundenlohn rückwirkend zum 1. August 2026. Beschäftigte sollen zudem mindestens 1,20 Euro mehr pro Stunde erhalten.
Das Urlaubsgeld soll für alle um 150 Euro steigen. Beschäftigte in den Containerbetrieben sollen ab dem 1. Januar 2027 zusätzlich 616 Euro Jahrespauschale erhalten. Die Laufzeit des Angebots beträgt 18 Monate.
ver.di berät mit Beschäftigten
Die Gewerkschaft bewertet das Angebot als Ergebnis eines harten Ringens. Nach ihren Angaben würde künftig kein Stundenlohn in den Hafenbetrieben unter 20 Euro liegen.
Bis zum Montagmorgen, 31. August 2026, führt ver.di Rückkopplungsgespräche mit den Beschäftigten. Anschließend entscheidet die Bundestarifkommission über die Annahme oder Ablehnung des Angebots.