Tarifverhandlungen beim Goethe-Institut gestartet
GEW fordert bessere Arbeitsbedingungen
Die GEW und das Goethe-Institut haben Verhandlungen über einen Tarifvertrag für Beschäftigte im Eigenmittelbereich aufgenommen. Im Mittelpunkt stehen bessere Bezahlung und ein Ausgleich für Belastungen aus vergangenen Krisenjahren.
Die GEW fordert unter anderem Aufstiegsmöglichkeiten für Lehrkräfte über die Entgeltgruppe 11 hinaus. Außerdem sollen Altersteilzeit und alternsgerechtes Arbeiten wieder stärker gefördert werden. Auch für Prüfungsaufsichten, IT-Ansprechpartner*innen und Hausmeister:innen verlangt die Gewerkschaft bessere Eingruppierungen.
Arbeitgeber verweist auf geringe finanzielle Spielräume
Die Arbeitgeberseite erklärte, die wirtschaftliche Lage des Eigenmittelbereichs habe sich erneut verschlechtert. Deshalb seien die finanziellen Spielräume gering. Bei der Anerkennung von Volontariaten als Berufserfahrung sowie bei einzelnen Eingruppierungen zeigte sich das Goethe-Institut vorsichtig offen. Zu anderen Forderungen gab es zunächst keine Angebote.
Die Verhandlungen sollen im Oktober 2026 fortgesetzt werden. GEW-Tarifchefin Annett Lindner fordert vom Arbeitgeber, sein Versprechen einzulösen und den Beschäftigten etwas zurückzugeben.