ver.di-Streiks in 4 ARD-Anstalten

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Die Gewerkschaft ver.di hat den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen mit ARD-Sendern deutlich erhöht. Ab Mittwoch, 18. Juni 2026, wurde beim WDR und beim SWR gestreikt. Am Donnerstag beteiligten sich auch BR und NDR.

7 Prozent oder mindestens 300 Euro mehr

ver.di fordert 7 Prozent mehr Gehalt und Honorar. Mindestens sollen es 300 Euro monatlich mehr sein. Die Laufzeit soll 12 Monate betragen.

Angebote der Sender weit unter den Erwartungen

Die Sender haben bisher ein bis 2 Prozent jährliche Steigerung angeboten. Und das bei einer Laufzeit von 35 Monaten. Für ver.di ist das kein Angebot.

Auch KEF-Vorgaben werden nicht erfüllt

Die Angebote der Sender liegen auch unter den Vorgaben der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten. Diese hatte für 2026 Steigerungen von 2,5 Prozent und für 2027 sowie 2028 je 3 Prozent vorgesehen. Der BR etwa bot lediglich 1,23 Prozent ab Juli 2026 an. Das mache unterm Strich weniger als die Hälfte des Vergleichsabschlusses im öffentlichen Dienst aus.

Nächste Verhandlungstermine im Juni und Juli

Die nächsten Verhandlungstermine sind am 30. Juni beim SWR und am 1. Juli beim WDR.

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