Die Beschäftigten des Anne Frank Zentrums sind heute in einen eintägigen Warnstreik getreten. Auslöser das unzureichende Angebot der Arbeitgeberseite. ver.di Berlin-Brandenburg fordert in den laufenden Tarifverhandlungen vor allem die Gleichbehandlung der Beschäftigten mit dem öffentlichen Dienst der Länder sowie Verbesserungen beim Haustarifvertrag.
Arbeitgeber lehnt zentrale Forderungen ab
Die Arbeitgeberseite hat mehrere wichtige Forderungen der Beschäftigten zurückgewiesen. Abgelehnt wurden unter anderem Regelungen zur Gesundheitsförderung, zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Entfristung von Projektstellen nach 3 Jahren. Auch die Hauptstadtzulage, die eine finanzielle Entlastung und ein Wahlmodell für ein Firmenticket umfasst, wurde bislang nicht zugesagt. Zudem hält das Anne Frank Zentrum an Sonderkündigungsregelungen fest.
Mit dem Streik wollen die Beschäftigten den Druck erhöhen, dass ihre bundesweit anerkannte Bildungsarbeit gegen Antisemitismus und Rassismus auch in guten Arbeitsbedingungen und verlässlicher sozialer Absicherung zum Ausdruck kommt.