Am Donnerstag, dem 25. Juni 2026, streiken Tausende Beschäftigte bei Kaufland. Die Gewerkschaft ver.di hat zu bundesweiten Warnstreiks aufgerufen. Betroffen sind Filialen des Handelskonzerns in ganz Deutschland. Kaufland gehört zur Schwarz-Gruppe.
Reiche Konzerne, knappe Löhne
Kaufland-Eigentümer Dieter Schwarz ist der reichste Mensch in Deutschland. Allein 2024 wuchs sein Vermögen um rund 4,2 Milliarden Euro. Das ist mehr als doppelt so viel wie die gesamten Personalkosten bei Kaufland in Deutschland. Dort arbeiten mehr als 90.000 Menschen.
Was die Beschäftigten fordern
Beschäftigte aus mehr als hundert Kaufland-Filialen richten ihre Forderungen direkt an den Arbeitgeber. Sie verlangen 7 Prozent mehr Lohn pro Monat. Mindestens aber 225 Euro mehr. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll 12 Monate betragen.
Nächste Verhandlungen am Freitag
Am Freitag, dem 26. Juni 2026, finden weitere Verhandlungen statt. Auf dem Programm stehen der Einzelhandel in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie der Groß- und Außenhandel in Baden-Württemberg.