Deutscher Gewerkschaftsbund

Aufruf zur #Unteilbar-Demonstration am 4. September in Berlin

Für eine gerechte und solidarische Gesellschaft!

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Für DGB und Gewerkschaften geht es im Wahljahr 2021 darum, die Weichen für eine gerechte Zukunft zu stellen. Wir wollen eine bessere, gerechtere und solidarische Zukunft. Das haben wir in klaren Anforderungen an die demokratischen Parteien formuliert. Um dem Nachdruck zu verleihen, rufen wir als Mitglied des Bündnisses #unteilbar zur Demo-Teilnahme am 4. September in Berlin auf.

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www.unteilbar.org

Aufruf zur #Unteilbar Demonstration am 4. September 2021 in Berlin
Für eine gerechte und solidarische Gesellschaft!

Für den DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften geht es im Wahljahr 2021 darum, die Weichen für eine gerechte Zukunft zu stellen. Ein Zurück in Zeiten vor der Pandemie wird und darf es nicht geben. Zu groß ist die Unsicherheit, bis wann es uns gelingt, das Infektionsgeschehen endgültig in den Griff zu bekommen. Zu tief sind die Abgründe gesellschaftlicher Spaltung und Ungleichheit, die die Pandemie wieder ans Licht gebracht hat. Zu gewaltig sind die Umbrüche, denen wir uns beim Übergang in eine klimaneutrale und digitalisierte Wirtschaft stellen müssen. Wir müssen die Frage, in welcher Gesellschaft wir leben wollen, neu beantworten. Gemeinsam mit den demokratischen Kräften in Deutschland und Europa arbeiten wir Gewerkschaften an einer besseren, gerechteren und solidarischeren Zukunft mit.

Dafür streiten wir!

Dafür mischen wir uns ein!

Für die Wahlen, die in diesem Herbst anstehen, stellen wir klare Anforderungen an die demokratischen Parteien. Um diesen Anforderungen zusätzlich Nachdruck zu verleihen, ruft der DGB als Mitglied des Bündnisses #unteilbar zur Teilnahme an der Demonstration am 4. September in Berlin auf.

  • Wir kämpfen für eine Demokratie, die echte Mitbestimmung für alle ermöglicht, in der sich alle Menschen unserer Gesellschaft auf Augenhöhe begegnen können. Gemeinsam stellen wir uns der gesellschaftlichen Spaltung und allen Formen von Diskriminierungen und Abwertung, von Rassismus und Ausgrenzung entgegen.

  • Wir kämpfen für Arbeitsplätze, die fair bezahlt werden, die gute Arbeitsbedingungen bieten und den Beschäftigten Mitbestimmung garantieren. Tarifbindung und Mitbestimmung haben auch in der aktuellen Krise bewiesen, dass sie unverzichtbar sind. Sie machen einen echten Unterschied aus, beispielsweise eine bessere finanzielle Absicherung und einen besseren Gesundheitsschutz.

  • Wir kämpfen dafür, die miserablen Umstände zu beseitigen, unter denen diejenigen arbeiten müssen, die unsere Gesellschaft mit am Laufen halten: Pflegende, Verkäufer*innen, Kassierer*innen, Paketboten, Saisonarbeiter*innen, Reinigungskräfte oder Beschäftigte in der Fleischindustrie haben bessere Arbeitsbedingungen mehr als verdient.

  • Wir setzen uns für einen Sozialstaat ein, der den Menschen Sicherheit im Wandel gibt. Dafür sind gute soziale Sicherungssysteme nötig, die die Menschen vor dem Absturz schützen und für eine gute Gesundheitsversorgung für alle sorgen. Wir wollen die sozial-ökologische Transformation so gestalten, dass niemand abstürzt, sondern für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in den sich verändernden Bereichen arbeiten, neue Perspektiven eröffnet werden. Besonders Betroffene müssen zuverlässig unterstützt werden. Und es muss vermieden werden, dass ganze Regionen abgehängt werden.

  • Wir kämpfen für einen handlungsfähigen Staat, der endlich die überfälligen Zukunftsinvestitionen in die öffentliche Daseinsvorsorge und die Infrastruktur angeht. Nur so können bevorstehende Transformationen erfolgreich bewältigt werden. Die Pandemie hat gezeigt, dass die Politik der schwarzen Null ausgedient hat. Wir brauchen Investitionen, um aus der Krise herauszuwachsen. Dabei müssen die Kosten der Krise gerecht verteilt werden. Der Staat ist auch gefordert, durch mehr öffentlichen und gemeinwohlorientierten Wohnungsbau für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen und das Problem der explodierenden Mietpreise in vielen Ballungsräumen nachhaltig in den Griff zu bekommen.

  • Wir kämpfen für ein solidarisches Europa und eine faire Globalisierung. Auch das hat die Pandemie allen vor Augen geführt: Mit nationalen Alleingängen lassen sich Klimawandel, Digitalisierung, Globalisierung, Flucht, Migration und die Pandemiefolgen keinesfalls lösen. Der Zugang zu Impfstoffen muss weltweit gerecht gesichert werden. Wir fordern außerdem eine solidarische europäische Lösung für Geflüchtete, die das Sterben im Mittelmeer und die menschenunwürdigen Lebensbedingungen in den Hot-Spots endlich beendet.

Wir rufen unsere Mitglieder, Ehrenamtliche und Aktive dazu auf, sich der #unteilbar-Demonstration anzuschließen, um bunt, lautstark und entschlossen für eine gerechtere Zukunft für alle einzutreten.

Wir sehen uns am 4. September in Berlin!


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