Deutscher Gewerkschaftsbund

05.06.2018
DGB-Index Gute Arbeit kompakt 03/2018

Mehr als 80 Prozent glauben: Die Rente wird kaum reichen

Zufriedener grauhaariger Mann im Sonnenlicht

DGB/lightpoet/123rf.com

Die Mehrheit der Beschäftigten blickt skeptisch auf ihre spätere gesetzliche Rente: Mehr als 80 Prozent gehen davon aus, dass sie mit ihrer Rente "gar nicht" (45 Prozent) oder "gerade so" (39 Prozent) zurechtkommen werden. Das zeigen Zahlen des DGB-Index Gute Arbeit. Der DGB fordert einen Kurswechsel: "Dreh- und Angelpunkt in der Rentenpolitik muss eine gestärkte gesetzliche Rente sein", sagt DGB-Vorstand Annelie Buntenbach in der Neuen Osnabrücker Zeitung.

DGB-Index Gute Arbeit 2017

Besonders stark ausgeprägt ist die Sorge um die Alterssicherung

  • bei Frauen (52%*),
  • in den mittleren Altersgruppen (25- bis 45-Jährige: 55%*),
  • bei geringen Einkommen (bis 800 Euro Bruttomonatseinkommen: 62%*; 800-1.500 Euro: 57%*; 1.500-2.000 Euro: 52%*),
  • bei Beschäftigten in Teilzeitarbeit (57%*),
  • bei Beschäftigten mit unsicheren Beschäftigungsperspektiven (68%*).

*Prozentzahlen: Anteil der Beschäftigten die glauben, dass ihre spätere Rente nicht ausreichen wird (zum Vergleich: Durchschnitt aller Beschäftigten ohne BeamtInnen 45%).

Die Zahlen stammen aus der bundesweit repräsentativen Beschäftigtenbefragung zum DGB-Index Gute Arbeit aus dem Jahr 2017.


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DGB-Index Gute Arbeit Kompakt - 03/2018: Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit

Gedämpfte Erwartung an die Rente: Wie die Beschäftigten ihre spätere gesetzliche Rente einschätzen


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