Lesung mit Harald Jähner: "Wunderland. Die Gründerzeit der Bundesrepublik 1955 – 1967"
Die Büchergilde Gutenberg und der Deutsche Gewerkschaftsbund laden ein zu Lesung und Gespräch
mit Harald Jähner: "Wunderland. Die Gründerzeit der Bundesrepublik 1955 – 1967"
Fern jeder Wirtschaftswunder-Romantik beschreibt Harald Jähner die "Gründerzeit der Bundesrepublik". Wir erfahren, warum "Gastarbeiter" im Münchner Hauptbahnhof immer auf Gleis 11 ankamen, dass das Versprechen "Wohlstand für alle" längst nicht überall gut ankam und der Satz "Schrei nicht gleich, wenn ich mal schreie" einer "Gemeinsinnkampagne" aus dem Jahr 1957 entstammt. Klug und stringent zeichnet der Autor auch die vielen Verheerungen nach, die der Nationalsozialismus in der westdeutschen Gesellschaft hinterlassen hat.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten über veranstaltung@buechergilde.de
Zum Autor:
Harald Jähner, geboren 1953 in Duisburg, war bis 2015 Feuilletonchef der Berliner Zeitung, zugleich Honorarprofessor für Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin. 2019 erschien sein Buch Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945–1955, das mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde.