Porträt eines Friedensnobelpreisträgers gewinnt DGB-Filmpreis

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Dachzeile DGB-Filmpreis 2026

Marie-Hélène Roux räumt beim Filmfest Emden-Norderney ab: Ihre Dokumentation "Muganga" über den kongolesischen Gynäkologen Denis Mukwege überzeugte die Jury.

Der Film begleitet Mukwege bei seiner gefährlichen Arbeit in der Demokratischen Republik Kongo. Dort behandelt der Arzt seit Jahren Frauen, die systematischer sexueller Gewalt zum Opfer fallen. Seine Arbeit brachte ihm 2018 den Friedensnobelpreis ein, macht ihn gleichzeitig jedoch zur Zielscheibe. "Muganga" zeigt einen Mann zwischen medizinischer Mission und permanenter Bedrohung.

Mit dem seit 1998 vergebenen DGB-Filmpreis werden Filme ausgezeichnet, die soziale Missstände sichtbar machen und zum Nachdenken anregen.

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