Mein Feierabend: Hart verdient!

8 Stunden am Tag sind genug. Beschäftigte brauchen Entlastung statt längerer Arbeitstage.

Es geht nicht um die Flexibilität der Beschäftigten, sondern der Arbeitgeber.

“Mehr Flexibilität” “bessere Vereinbarkeit”, “wir müssen wieder mehr arbeiten”: Mit diesen Versprechen wirbt die Bundesregierung für eine Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes

Doch eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit bedeutet nicht mehr Selbstbestimmung für Beschäftigte. Sie wird vielmehr ermöglichen, dass Arbeitgeber Arbeitstage von bis zu 13 Stunden inklusive Pausen anordnen können.

Was bedeutet es, wenn der 8-Stunden-Tag fällt?

Weniger Planbarkeit, mehr Fremdbestimmung.

Ohne klare tägliche Grenze entscheidet der Arbeitgeber, wann Schluss ist. Das bedeutet für Beschäftigte: weniger Planbarkeit, mehr Fremdbestimmung und weniger Zeit für Familie, Freund*innen, Erholung und Ehrenamt.

Die Beschäftigten arbeiten nicht zu wenig. Sie brauchen Entlastung statt längerer Arbeitstage. Ihr Feierabend ist nicht verhandelbar!

Finde heraus, was vom Tag bleibt, wenn 13-Stunden-Schichten drohen.

Die Fakten: Was sagen die Beschäftigten?

Die meisten wollen kürzer arbeiten – nicht länger.

53 Prozent der Beschäftigten wünschen sich kürzere Arbeitszeiten.
72 Prozent möchten maximal 8 Stunden am Tag arbeiten.
95 Prozent wünschen sich, dass ihr Arbeitstag spätestens um 18 Uhr endet.

Lange Arbeitszeiten machen krank: Bei einer Verlängerung von 8 auf 12 Stunden steigt das Unfallrisiko um 80 Prozent.

Hier findest du noch mehr Argumente.

Die Lösung: Flexibilität ja. Willkür nein.

Der 8-Stunden-Tag muss bleiben.

Das Arbeitszeitgesetz bietet bereits heute Flexibilität. Tarifverträge und betriebliche Mitbestimmung ermöglichen passende Arbeitszeitmodelle – mit Schutz und Planbarkeit.

Die Beschäftigten brauchen:

  • Planbare Arbeitszeiten statt ständiger Verfügbarkeit
  • Verlässliche Dienstpläne statt kurzfristiger Änderungen
  • Mitbestimmung statt Fremdbestimmung

Der 8-Stunden-Tag schützt Gesundheit und Feierabend. Wenn er fällt, bestimmt der Chef, wann Schluss ist.

54,7 Mrd.
Arbeitsstunden wurden 2024 geleistet
1,2 Mrd.
Überstunden kamen dazu
638 Mio.
Überstunden waren unbezahlt
95 %
der Beschäftigten wollen vor 18 Uhr Feierabend

Die Bundesregierung will den 8-Stunden-Tag abschaffen. Dann drohen Arbeitstage von bis zu 13 Stunden inklusive Pausen. 

Wir sagen: Ohne uns! Unser Feierabend ist hart verdient. Schließ dich unserem Protest an! Am 26.9. gehen wir in ganz Deutschland auf die Straße.

Jetzt mitmachen und weitersagen

Am 26.9. gehen wir auf die Straße für den Erhalt des 8-Stunden-Tages. Sei dabei und sag's weiter! Füge einfach die Mailadressen deiner Freund*innen in unsere E-Mail-Vorlage ein und ab die Post.

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