BAföG-Reform: Schritt in die richtige Richtung – aber zu langsam
Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende
Statement
Die BAföG-Einigung der Koalition bringt wichtige Entlastungen beim Grundbedarf. Doch die verschobene Erhöhung der Wohnkostenpauschale ist ein Problem: Für 380 Euro ist kaum ein WG-Zimmer zu finden. Studieren darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.
09. Juli 2026
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Elterngeldreform: Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück
Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende
Statement
Ein zusätzlicher Vatermonat klingt nach Fortschritt – doch die geplante Elterngeldreform der Bundesregierung bleibt weit hinter den eigenen Versprechen zurück. Kürzere Bezugsdauer, kaum veränderte Beträge, die nicht einmal die Inflation der vergangenen Jahre ausgleichen: So lässt sich Partnerschaftlichkeit in der Familie schwerlich stärken. Echte Anreize sehen anders aus.
07. Juli 2026
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DGB kritisiert Kabinettsbeschluss zum Bundeshaushalt
Stefan Körzell, stellvertretender DGB-Vorsitzender
Pressemitteilung
Die Bundesregierung beschließt heute den Haushalt 2027. Der DGB warnt: Kürzungen bei Gesundheit, Wohnen, Familie und in anderen Bereichen sind nicht hinnehmbar. Während die Verteidigungsausgaben auf 160 Milliarden Euro steigen, wird beim Klima- und Transformationsfonds gekürzt – fatal für Beschäftigung und Zukunftsinvestitionen. Wer den Kurs Richtung Zukunft einschlagen will, muss Verlässlichkeit und Sicherheit im Wandel schaffen und den Sozialstaat stärken – auch um die Binnennachfrage im Land anzukurbeln.
06. Juli 2026
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40 Prozent der Beschäftigten bezweifeln, die Rente zu erreichen
Yasmin Fahimi, DGB-Vorsitzende
Statement
Körperliche Schwerstarbeit, Dauerlärm, Zeitdruck: Wer unter belastenden Bedingungen arbeitet, glaubt kaum noch daran, gesund in Rente zu gehen. Laut DGB-Index Gute Arbeit kann sich fast die Hälfte der Beschäftigten in körperlich anspruchsvollen Berufen ein Durchhalten schlicht nicht vorstellen.
06. Juli 2026
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Krankschreibung ab Tag eins beim Arzt: Überlastung vorprogrammiert
Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied
Statement
Die geplante Abschaffung der telefonischen Krankschreibung bei gleichzeitiger AU-Pflicht ab Tag eins überlastet Arztpraxen und fördert Präsentismus. Das schadet Beschäftigten, Arbeitgebern und dem Gesundheitssystem gleichermaßen. Nur eine Minderheit ist durch Tarifverträge geschützt – die Mehrheit bleibt im Stich.
04. Juli 2026
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