Kahlschlag beim Wohngeld trifft vor allem Rentner*innen, Geringverdienende und Kinder

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Dachzeile Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied

Zu den geplanten Kürzungen beim Wohngeld ein Statement von Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied:

“Der Kahlschlag beim Wohngeld sucht seinesgleichen in der Geschichte unseres Sozialsystems. Die Kürzungen treffen mit voller Härte vor allem Rentner*innen, Geringverdienende und Kinder. Insgesamt trifft die Kürzung 1,3 Millionen Haushalte, alles solche, die jetzt schon kaum über die Runden kommen. 400.000 Haushalten raubt die Bundesregierung die finanzielle Hilfe für die Miete komplett, sie gehen zukünftig beim Wohngeld leer aus.

Umso unbegreiflicher, weil sich die Union gleichzeitig weigert, selbst sehr große Vermögen und sehr hohe Einkommen heranzuziehen, um Haushaltslöcher zu stopfen. Ein solcher Kahlschlag wäre der komplette Verlust eines sozialen Kompasses. Die Abgeordneten im Bundestag dürfen die Wohngeldkürzung keinesfalls durchwinken.”


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