Tarifrunde private Banken startet ohne Arbeitgeberangebot
Die erste Tarifrunde für die Beschäftigten der privaten Banken ist am Donnerstag, 8. Oktober 2026, in Berlin ohne ein Angebot der Arbeitgeber beendet worden.
ver.di fordert sechs Prozent mehr Gehalt sowie monatlich 300 Euro mehr für Nachwuchskräfte. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen.
Sichere Perspektiven im digitalen Wandel
Neben höheren Einkommen verlangt ver.di verbindliche Regelungen für Beschäftigungsschutz, Personalplanung und Qualifizierung. Der Einsatz Künstlicher Intelligenz und die Veränderung von Geschäftsmodellen dürften nicht zu einem Freibrief für Personalabbau werden, betonte Duscheck.
Weitere Forderungen sind die unbefristete Übernahme von Nachwuchskräften in Vollzeit und die Übertragung des Gehaltsabschlusses auf übertariflich Beschäftigte. Außerdem sollen Beschäftigte Gehaltsbestandteile freiwillig in bis zu 20 zusätzliche freie Tage umwandeln können.
Verhandlungen werden im November fortgesetzt
ver.di erwartet in der zweiten Verhandlungsrunde ein verhandlungsfähiges Angebot und konkrete Schritte für sichere Beschäftigung.
Die Verhandlungen werden am 2. November 2026 in Frankfurt am Main fortgesetzt. Ein weiterer Termin ist für den 23. November 2026 in Berlin vereinbart.