Ziegelindustrie Ost einigt sich auf 4,8 Prozent mehr Lohn
Die Tarifparteien der ostdeutschen Ziegelindustrie haben eine Entgelterhöhung von insgesamt 4,8 Prozent vereinbart. Die Lage in der Branche ist uneinheitlich. Während einige Betriebe Kurzarbeit anmelden, läuft es bei anderen gut. Vor allem der Wohnungsmarkt hinkt weiter hinterher.
Erhöhung in drei Stufen
Die Einkommen steigen zum 1. November 2026 um 1,4 Prozent, zum 1. August 2027 um weitere 1,4 Prozent und zum 1. November 2027 um 2 Prozent. Für die Entgeltgruppe E6b bedeutet das ein Plus von 167 Euro brutto im Monat.
Zusätzliche freie Tage
Beschäftigte, die seit 20 Jahren im Betrieb arbeiten und in den vergangenen fünf Jahren überwiegend in Schicht tätig waren, inklusive Nachtarbeit nach 22 Uhr, erhalten einen zusätzlichen freien Tag. Wer seit mindestens 25 Jahren im Betrieb ist und unter denselben Bedingungen gearbeitet hat, bekommt zwei zusätzliche freie Tage.
Laufzeit
Der Tarifvertrag läuft 18 Monate, vom 1. November 2026 bis zum 30. April 2028.