Deutscher Gewerkschaftsbund

06.02.2018
Arbeitszeitsouveränität

Buntenbach: Pflegende Angehörige besser unterstützen

Jeder elfte Beschäftigte in Deutschland pflegt einen Angehörigen. Dies ergab eine Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit. "Wir brauchen mehr Arbeitszeitsouveränität für die Beschäftigten – hier ist der Gesetzgeber gefordert, aber auch die Arbeitgeber mit mehr zeitlicher Flexibilität und mit finanzieller Unterstützung!", sagt DGB-Vorstand Annelie Buntenbach.

Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied

DGB/Simone M. Neumann

Deutschlandfunk.de: DGB-Untersuchung - Jeder elfte Arbeitnehmer pflegt Angehörige

Zu den Ergebnissen des DGB-Index Gute Arbeit zur Vereinbarkeit von Arbeit und Pflege sagt DGB-Vorstand Annelie Buntenbach:

„Einmal mehr wird sichtbar, wie wichtig Flexibilität im Sinne der Beschäftigten ist, um Privates mit dem Berufsleben vereinbaren zu können. Über die gesetzlichen Maßnahmen hinaus braucht es weitere auf betrieblicher Ebene: Die Beschäftigten brauchen mehr zeitliche Flexibilität und finanzielle Unterstützung vom Arbeitgeber.“  


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Sonderauswertung

Sonderauswertung: DGB-Index Gute Arbeit Kompakt
Je­der 11. Be­schäf­tig­te muss Job und Pfle­ge ver­ein­ba­ren
DGB
In Deutschland sind 3,3 Millionen Menschen pflegebedürftig, etwa zwei Drittel von ihnen werden zu Hause versorgt. Jeder elfte Beschäftigte muss daher seinen Job und die Pflege eines Angehörigen unter einen Hut bringen. 71 Prozent können das jedoch zeitlich schlecht vereinbaren, ergab eine Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit.
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