Deutscher Gewerkschaftsbund

11.10.2022
Handwerkskammern

Umdenken jetzt – Gemeinsam gegen die Krise

Arbeitnehmervizepräsident*innen der Handwerkskammer nehmen ihre Gestaltungsaufgabe an und wenden sich gegen populistische Vereinnahmungsversuche

Im Rahmen ihrer diesjährigen Herbsttagung haben die Arbeitnehmervizepräsident*innen der 53 Handwerkskammern eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Sie beleuchtet die aktuelle Situation, wie auch die längerfristigen Herausforderungen, vor denen das Handwerk steht: Hohe Energie-, Rohstoff- und Materialpreise belasten Betriebe und auch ihre Beschäftigten.

Nahaufnahme Hand hält Schraubenschlüssel

DGB/Wavebreak Media Ltd/123rf.com

Handwerksbetriebe mit einem hohen Energiebedarf wüssten oft nicht, wie es weiter geht. Die beschlossenen Entlastungspakete seien ein Schritt in die richtige Richtung. Gleichzeitig stehe das Handwerk mitten in einem Transformationsprozess, der durch drei wesentliche Faktoren bestimmt wird – demografischer Wandel, Digitalisierung, und die Transformation zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Wirtschaft. Die Aufgabe diese Herausforderungen mitzugestalten, nehmen die Arbeitnehmervertreter*innen im Handwerk an und stellen sich dabei ausdrücklich gegen den Versuch, die Zukunftsängste im Handwerk für populistische Zwecke zu missbrauchen.

Die Handwerkskammern sind Körperschaften öffentlichen Rechts mit einer Pflichtmitgliedschaft, zu ihren Aufgaben gehört die Vertretung der pluralen Interessen ihrer Mitglieder. Im Handwerk sind das nicht nur die Unternehmer*innen, sondern auch die Arbeitnehmer*innen und Auszubildenden. Die Interessen der Arbeitnehmer*innen werden dabei durch die Arbeitnehmerbank vertreten, der jeweils ein/-e Arbeitnehmervizepräsident*in vorsteht. Der Deutsche Handwerkskammertag (DHKT) ist der Dachverband der 53 Handwerkskammern. Auf dieser Ebene treffen sich auch Arbeitnehmervizepräsident*innen zweimal im Jahr.

Mehr dazu: Vereint gegen multiple Krisen


Hier geht es zur Erklärung der Arbeitnehmervizepräsident*innen

 


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