Keine Kürzungen bei der Arbeitslosenversicherung

Datum

Ordnungsnummer PM 086

Mit Blick auf die aktuellen Arbeitsmarktzahlen sagte Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied:

„Dass diese Bundesregierung ihren Haushalt anders aufstellen muss, ist klar. Für die Arbeitslosenversicherung ist bei hohen Arbeitslosenzahlen ein Sparkurs eine Katastrophe. Beschäftigte brauchen in Krisen Sicherheit, das funktioniert nicht, wenn man ihnen gleichzeitig die Unterstützung kaputtspart. 

Durch die Konjunkturkrise verlieren viele ihren Arbeitsplatz, bei den übrigen wächst die Sorge vor Arbeitslosigkeit. In so einer Zeit muss es Sicherheit geben für Menschen, die sich das hart verdient haben – mit einer Bundesagentur für Arbeit, die Arbeitslose schnell wieder in Arbeit vermittelt, Arbeitslosengeld pünktlich auszahlt und ausreichend Geld für Weiterbildung, Qualifizierung und Integration bereitstellt.

Völlig irre wäre es, jetzt Personal in den Arbeitsagenturen abzubauen. Solange Tausende von Jugendlichen vergeblich nach einem Ausbildungsplatz suchen, müssen diese jungen Menschen beim Einstieg ins Berufsleben maximal unterstützt werden. Dafür braucht es die motivierten Lotsen in einer leistungsfähigen Bundesagentur für Arbeit.“

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