Hart verdient. Gemeinsam bleiben wir dran!
Mehr als 175.000 Menschen in 15 Städten haben bei unserem gemeinsamen Aktionstag im September ein starkes Signal gesetzt: Was wir uns hart erarbeitet haben, lassen wir uns nicht nehmen. Diesen Schwung nehmen wir mit. Unter dem Dach “Hart verdient” machen wir weiter Druck für gerechte Reformen.
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Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.
Die DGB-Vorsitzende machte in ihrer Rede in Essen am 26.9. klar, worum es beim Aktionstag geht:
Gemeinsam für einen starken Sozialstaat
#HartVerdient
Unser gemeinsames Signal soll weiter wirken, auch in den sozialen Netzwerken. Zeig, warum dir eine gute Rente und faire Arbeitszeiten wichtig sind. Teile unsere Beiträge oder veröffentliche deinen eigenen Post mit #HartVerdient. So machen wir die Anliegen der Beschäftigten sichtbar und gemeinsam Druck für gerechte Reformen. So kannst du mitmachen:
- Sag, was dir wichtig ist: Was bedeutet eine verlässliche Rente für dich? Warum brauchst du Arbeitszeiten, die deine Gesundheit schützen? Erzähle es in einem eigenen Beitrag mit #HartVerdient.
- Vernetze dich mit uns: Nutze auf Instagram #HartVerdient. Auf Facebook kannst du zusätzlich unsere Seite @DGB.Gewerkschaftsbund markieren.
- Teile unsere Beiträge: Bring unsere Botschaften zu Rente und Arbeitszeit in dein Netzwerk und ins Gespräch mit deinen Kolleg*innen.
Wir freuen uns auf deine Posts auf unserer Social-Media-Wall. Gemeinsam stoppen wir den Kahlschlag beim Sozialstaat und bei den Beschäftigtenrechten!
DGB/Thomas Range
Sie sind das Fundament einer starken Gesellschaft. Unsere Rechte wurden von Generationen vor uns erkämpft – und wenn sie heute angegriffen werden, dann stehen wir zusammen. Was wir uns hart erarbeitet haben, das lassen wir uns nicht nehmen!
Hart verdient. Dafür machen wir uns stark.
Wir leisten jeden Tag viel, im Betrieb, im Büro, auf der Baustelle, in der Pflege. Dafür verdienen wir Respekt, gute Arbeitsbedingungen und soziale Sicherheit. Mit “Hart verdient” setzen wir uns gemeinsam für Reformen ein, die das Leben der Beschäftigten verbessern. Im Mittelpunkt stehen eine verlässliche Rente und Arbeitszeiten, die unsere Gesundheit schützen. Denn was wir uns hart erarbeitet haben, lassen wir uns nicht nehmen.
Gute Arbeit stärkt die Wirtschaft
Beschäftigte sind nicht schuld an der wirtschaftlichen Lage. Wer behauptet, sie arbeiteten zu wenig oder ihre Ansprüche bremsten die Wirtschaft, lenkt von den wirklichen Aufgaben ab. Eine starke Wirtschaft entsteht nicht durch Sozialabbau und noch mehr Belastung. Sie braucht Investitionen, Innovationen, Gute Arbeit und gute Löhne, die die Kaufkraft sichern.
Dafür muss die Politik jetzt handeln: mit einer modernen Infrastruktur, verlässlichen Rahmenbedingungen für die Industrie und wettbewerbsfähigen Energiepreisen. Unternehmen und Beschäftigte brauchen Stromleitungen, Kraftwerke und Pipelines, eine wirksame Innovationsstrategie und Schutz vor subventionierter Konkurrenz aus China und den USA. So sichern wir Arbeitsplätze und gestalten den Wandel gemeinsam und sozial gerecht.
Deine Gesundheit verdient Schutz. Hände weg vom 8-Stunden-Tag!
Gute Arbeit braucht Grenzen. Schon heute stehen viele Beschäftigte unter hohem Leistungsdruck, arbeiten in Schichten oder am Wochenende und sind ständig erreichbar. Noch längere Arbeitstage sind darauf keine Antwort. Wir brauchen Arbeitszeiten, die unsere Gesundheit schützen und Raum für Erholung, Familie und unser Leben außerhalb der Arbeit lassen.
Deshalb verteidigen wir den 8-Stunden-Tag und das Arbeitszeitgesetz. Flexibilität darf nicht einseitig zulasten der Beschäftigten gehen. Gerechte Reformen müssen verlässliche Arbeitszeiten sichern und Beschäftigten mehr Einfluss auf ihre Zeit geben.
Eine starke Wirtschaft entsteht nicht durch Sozialabbau und noch mehr Belastung.
Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi bringt es auf den Punkt:
Sozialstaat ist unser gutes Recht
Unsere Sozialversicherungen sind kein Geschenk und kein Sparschwein für knappe Kassen. Sie werden von Beschäftigten und ihren Arbeitgebern finanziert. Leistungen zu kürzen, um Beiträge zu senken, verschiebt die Kosten auf die Versicherten. Das lassen wir nicht durchgehen.
Gesundheit und Pflege müssen solidarisch finanziert und wohnortnah gesichert werden. Dazu gehören gute Arbeitsbedingungen und Tariflöhne, die vollständig refinanziert werden. Ein starker Sozialstaat schützt Menschen – gerade dann, wenn sich die Arbeitswelt und die Wirtschaft verändern.
Deine Rente ist hart verdient. 45 Jahre sind genug.
Wer 45 Jahre Beiträge gezahlt hat, muss abschlagsfrei in Rente gehen können. Diese Leistung darf nicht gestrichen werden. Generationengerechtigkeit heißt, dass sich Jüngere ebenso auf soziale Zusagen verlassen können wie Ältere. Dazu gehört auch, die Blockaltersteilzeit als Möglichkeit für einen sozialverträglichen Personalumbau zu erhalten.
Eine gute Rente muss zum Leben reichen. Menschen müssen den Renteneintritt gesund erreichen können – und auf die Sicherheit vertrauen dürfen, die sie sich mit ihrer Arbeit erarbeitet haben.
Gemeinsam Druck machen. Gerechte Reformen durchsetzen.
Wir wollen Veränderungen, die unser Land voranbringen und das Leben der Beschäftigten verbessern. Nicht Reformen, die unsere Rechte schwächen, soziale Sicherheit kürzen oder Lebensleistung entwerten. Unter dem Dach “Hart verdient” bleiben wir deshalb dran – für eine gute Rente, faire Arbeitszeiten und einen starken Sozialstaat.
Was wir uns hart erarbeitet haben, das lassen wir uns nicht nehmen!
Mach mit: Teile unsere Botschaften zu Rente und Arbeitszeit mit #HartVerdient in den sozialen Netzwerken. Und werde Mitglied einer Gewerkschaft, um deine Interessen gemeinsam mit anderen zu vertreten. Zusammen machen wir Druck für gerechte Reformen.
Mythencheck Sozialstaat
9 Dinge, die dir über den Sozialstaat erzählt werden, die alle falsch sind
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Das war unser Aktionstag im September
Mehr als 175.000 Menschen haben in 15 Städten gemeinsam ein starkes Zeichen gesetzt: für Gute Arbeit, einen starken Sozialstaat und eine verlässliche Rente. Die Bilder zeigen, wie viel Kraft in unserem Zusammenhalt steckt.
Unsere Presseaktivitäten zum Aktionstag 26.9.
DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi mahnt Kurskorrektur bei Reformen an
Statement28. September 2026
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