Deutscher Gewerkschaftsbund

27.05.2016
Gesetzentwurf

Integrationsgesetz sendet falsche Botschaft

Am 25. Mai hat die Bundesregierung den Entwurf ihres Integrationsgesetzes beschlossen. Aus Sicht des DGB zielt es zwar grundsätzlich darauf ab, Integrationsmaßnahmen zu verbessern – der Gewerkschaftsbund übt aber auch Kritik.

Handwerker

Colourbox

Buntenbach: Es hapert noch an ausreichend finanzierten Angeboten

Bei einem Integrationsgesetz sollte es das vorrangige Ziel sein, breite Brücken in die Gesellschaft zu bauen, sagte DGB-Vorstand Annelie Buntenbach dem Tagesspiegel. "Aber genau das tut dieser Gesetzentwurf nicht, vielmehr soll er der Mehrheitsgesellschaft signalisieren: Es gibt keinen Freifahrschein für Flüchtlinge. Das ist die falsche Botschaft und außerdem unnötig, denn die meisten Flüchtlinge wollen sich integrieren und an unsere Regeln halten", so Buntenbach. "Wir brauchen ehrliche, den Bedürfnissen entsprechende und ausreichend finanzierte Angebote für Geflüchtete. Daran hapert es noch immer."


DOWNLOAD


Nach oben

Weitere Themen

Zu­sam­men ge­gen #Mie­ten­wahn­sinn
mietenwahnsinn.info
Fast zwei Millionen bezahlbare Wohnungen fehlen in deutschen Großstädten. Die Forderungen DGB sind klar: Wir brauchen eine wirksame Mietpreisbremse und vor allem neue Wohnungen – und zwar 400.000 pro Jahr, davon mindestens 100.000 Sozialwohnungen. Der DGB beteiligt sich deshalb am alternativen Wohngipfel sowie an der Kundgebung "Zusammen gegen #Mietenwahnsinn!" am 20. und 21. September in Berlin.
weiterlesen …

ein­blick - DGB-In­fo­ser­vice kos­ten­los abon­nie­ren
Mehr online, neues Layout und schnellere Infos – mit einem überarbeiteten Konzept bietet der DGB-Infoservice einblick seinen Leserinnen und Lesern umfassende News aus DGB und Gewerkschaften. Hier können Sie den wöchentlichen E-Mail-Newsletter einblick abonnieren.
zur Webseite …

Bür­ger­be­we­gung Fi­nan­zwen­de: Für ein neu­es Fi­nanz­sys­tem
Bürgerbewegung Finanzwende
Vor zehn Jahren begann mit der Pleite der Bank "Lehman Brothers" eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise. Der Verein "Bürgerbewegung Finanzwende" will jetzt dafür sorgen, dass endlich die notwendigen Konsequenzen gezogen werden und das internationale Finanzsystem nachhaltig, sozial und gerecht wird. Gründungsmitglied des Vereins ist der DGB.
weiterlesen …

Zuletzt besuchte Seiten