Deutscher Gewerkschaftsbund

Über uns – DGB-Verbindungsstellen

Verbindungsstelle Europapolitik

In Brüssel vertritt die DGB-Verbindungsstelle Europapolitik die Interessen des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften gegenüber den europäischen Institutionen. Dabei liegen ein besonderer Fokus unserer Arbeit im direkten Austausch mit den Mitgliedern des Europäischen Parlaments sowie die Förderung des Dialogs zwischen den unterschiedlichsten Akteuren der europäischen Politik.

Um den Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf allen Ebenen Gehör zu verschaffen, sind wir in der Abteilung Vorsitzender zusammen mit der Verbindungsstelle Bundespolitik eng verzahnt. Damit stellen wir sicher, dass unsere europapolitischen Positionen genauso in der Bundesregierung Gehör finden wie im Bundestag und Bundesrat.

Nur gemeinsam sind wir stark! Deshalb arbeitet eng im Bündnis mit dem Europäischen Gewerkschaftsbund und den in Brüssel vertretenden nationalen gewerkschaftlichen Dachverbänden sowie anderen Organisationen der Zivilgesellschaft zusammen.

Der DGB steht für eine Europäische Union, die als eine der größten Handelsmächte des Globus ihre Potentiale nutzt, statt in Kleinstaaterei zurückzufallen. Wir wollen eine Union, die sich aktiv einbringt, um die Globalisierung gerecht zu gestalten und dabei das europäische Sozialmodell sowie die Innovationskraft Europas als Referenz in diesem weltweiten Prozess begreift. Wir erwarten, dass die Politik auf die Menschen, nicht auf die Märkte ausgerichtet wird. Europa hat sich in den Europäischen Verträgen das Ziel gesetzt, die Lebens- und Arbeitssituation der Menschen zu verbessern. Das ist unser Maßstab für die Europapolitik.

 

Kontakt

Verbindungsstelle Europa
15, Avenue de Tervuren
1040 Brüssel
BELGIEN

Assistenz: Silke Brehm

Telefon 00 32.2-5 48 36-90
E-Mail bruessel@dgb-europa.eu

Ansprechpartner

Stefan Gran
Leiter der DGB-Verbindungsstelle Europapolitik

Andreas Brieger
Stellvertretender Leiter

Steffi Grimm
Politische Referentin
(Vertretung für Andreas Brieger)


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DGB-Stellungnahmen zur Europapolitik

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Europapolitik

18.02.2021
Nach Co­ro­na: Der Auf­schwung braucht ei­ne Re­form der EU-Fis­kal­re­geln
Euro Münze in Form eines Zahnrads auf EU-Flagge
DGB/Vit Paroulek/123RF.com
Die Regeln zur Begrenzung der Staatsverschuldung sind wegen der Corona-Krise derzeit ausgesetzt. Doch auch nach der Krise kann es nicht so weitergehen wie bisher. Während der Pandemie hat sich die Haushaltslage europaweit erheblich verschlechtert. Es braucht endlich faire Regeln, die die Staaten in Krisenzeiten nicht noch weiter zum Sparen zwingt.
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11.02.2021
Geld ge­gen Re­for­men: Der EU-Auf­bau­fonds än­dert die Wirt­schafts­po­li­tik
EU-Sterne und Geldscheine
DGB/Marian Vejcik/123rf.com
Das Europäische Parlament hat diese Woche den EU-Aufbaufonds verabschiedet. Damit sollen finanzielle Ungleichheiten abgeschafft und ein Auseinanderdriften der EU verhindert werden. Geld bekommen die Mitgliedsstaaten aber nur, wenn sie sich zu Reformen verpflichten.
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24.01.2021
Be­zahl­ter Va­ter­schafts­ur­laub auch in Deutsch­land
junge Familie mit Kind
DGB/Simone M. Neumann
Zehn Tage Vaterschaftsurlaub für Väter direkt nach der Geburt des Kindes sieht die 2019 beschlossene EU-Vereinbarkeitsrichtlinie vor. Die Bundesregierung will die Richtlinie aber nicht in deutsches Recht umsetzen. Die Begründung: Die bestehenden Gesetze in Deutschland reichen bereits aus. Ein Gutachten im Auftrag des DGB widerspricht der Bundesregierung: Auch Deutschland müsse die 10 Tage Vaterschaftsurlaub umsetzen.
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18.12.2020
In­ter­na­tio­na­ler Tag der Mi­gran­tIn­nen: So­li­da­ri­tät ist die Wäh­rung
Malerei von Kindern auf Wand: Kinder mit Flaggen unterschiedlicher Länder Hand in Hand
Colourbox.de
„Auch wenn wir im Moment viele drängende Probleme zu bewältigen haben, muss Deutschland langfristig ein Augenmerk auf seine Einwanderungspolitik legen“ äußert Anja Piel, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DGB am 18. Dezember, dem internationalen Tag der Migranten, der von den Vereinten Nationen in 2000 ausgerufen worden war. Gegenwärtig setzt sich die Bundesregierung mit dem von der Europäischen Kommission veröffentlichten 'Neuen Pakt zu Asyl und Migration' auseinander. „Hierbei geht es um nicht weniger als die Neuausrichtung der Asyl- und Migrationspolitik in Europa“ sagt Anja Piel. Dieser Pakt beschreibt für die Frage Asyl die Komponenten Solidarität und Verantwortung als untrennbare Faktoren. Erforderlich ist ein Mechanismus verpflichtender Solidarität zwischen jenen EU Staaten, die viele und jenen anderen, die kaum oder keine Asylsuchenden aufnehmen. Anja Piel äußert: „Von Solidarität verstehen wir etwas. Sie liegt in den Genen der Gewerkschaften; wir wissen, dass man nur in Solidarität stark ist.“
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