Deutscher Gewerkschaftsbund

Über uns – DGB-Verbindungsstellen

Verbindungsstelle Europapolitik

In Brüssel vertritt die DGB-Verbindungsstelle Europapolitik die Interessen des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften gegenüber den europäischen Institutionen. Dabei liegen ein besonderer Fokus unserer Arbeit im direkten Austausch mit den Mitgliedern des Europäischen Parlaments sowie die Förderung des Dialogs zwischen den unterschiedlichsten Akteuren der europäischen Politik.

Um den Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf allen Ebenen Gehör zu verschaffen, sind wir in der Abteilung Vorsitzender zusammen mit der Verbindungsstelle Bundespolitik eng verzahnt. Damit stellen wir sicher, dass unsere europapolitischen Positionen genauso in der Bundesregierung Gehör finden wie im Bundestag und Bundesrat.

Nur gemeinsam sind wir stark! Deshalb arbeitet eng im Bündnis mit dem Europäischen Gewerkschaftsbund und den in Brüssel vertretenden nationalen gewerkschaftlichen Dachverbänden sowie anderen Organisationen der Zivilgesellschaft zusammen.

Der DGB steht für eine Europäische Union, die als eine der größten Handelsmächte des Globus ihre Potentiale nutzt, statt in Kleinstaaterei zurückzufallen. Wir wollen eine Union, die sich aktiv einbringt, um die Globalisierung gerecht zu gestalten und dabei das europäische Sozialmodell sowie die Innovationskraft Europas als Referenz in diesem weltweiten Prozess begreift. Wir erwarten, dass die Politik auf die Menschen, nicht auf die Märkte ausgerichtet wird. Europa hat sich in den Europäischen Verträgen das Ziel gesetzt, die Lebens- und Arbeitssituation der Menschen zu verbessern. Das ist unser Maßstab für die Europapolitik.

 

Kontakt

Verbindungsstelle Europa
15, Avenue de Tervuren
1040 Brüssel
BELGIEN

Assistenz: Silke Brehm

Telefon 00 32.2-5 48 36-90
E-Mail dgb-bruessel@dgb.de

Ansprechpartner

Tanja Bergrath
Leiterin der DGB-Verbindungsstelle Europapolitik

Andreas Brieger
Politischer Referent


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30.05.2022
DGB-Verbindungstelle Europapolitik

Der DGB feiert: 25 Jahre Europapolitik vor Ort

Die Verbindungsstelle in Brüssel begeht ihr Jubiläum

DGB-Büro in Brüssel feiert Jubiläum

DGB

In diesem Jahr feiert die DGB-Verbindungsstelle Europapolitik ihr 25-jähriges Jubiläum: Seit 1997 ist der Deutsche Gewerkschaftsbund mit einem Büro in Brüssel vertreten. Seit einem viertel Jahrhundert setzt sich der DGB vor Ort für die Interessen der Gewerkschaften gegenüber den europäischen Institutionen ein und übernimmt Verantwortung für Arbeitnehmer*innen in ganz Europa.

Hierfür steht das Büro im direkten Austausch mit dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission sowie unterschiedlichsten Akteuren der europäischen Politik in Brüssel und unterstützt so den Aufbau eines sozialen, sicheren und gerechten Europas. Auf dem Weg zu diesem sozialen Europa bleibt noch viel zu tun: Mit den Folgen des Kriegs in der Ukraine und den Pandemieauswirkungen, der digitalen und sozial-ökologischen Transformation, einem diskriminierungsfreien Europa und einer fairen und nachhaltigen Weltwirtschaft stehen uns große Herausforderungen bevor. Diese können wir nur gemeinsam angehen.

 

 

In ganz Europa macht sich der DGB stark für faire Löhne, die nicht von Geschlecht oder Herkunft abhängig sind. Konkret beschäftigen wir uns mit den Veränderungen der Arbeitswelt durch den Green Deal, Künstliche Intelligenz und Plattformarbeit. Im Fokus unserer Arbeit stehen zudem unsere Forderungen nach einem europaweiten, armutsfesten Mindestlohn, einer Stärkung der Tarifbindung und der Schließung der Gender Pay Gap. Wir kämpfen bei der EU für gute Arbeit, eine starke Mitbestimmung, faire Lieferketten und verpflichtende Arbeitnehmer*innenrechte in Europa.

Dafür arbeitet der Deutsche Gewerkschaftsbund in Brüssel. Für ein Europa, in dem alle Menschen gut arbeiten und leben können. Gestern, heute und morgen. Denn die Zukunft gestalten wir. Auch in Europa.


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DGB-Stellungnahmen zur Europapolitik

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DGB-Nachrichten zur Europapolitik

14.12.2022
DGB be­grüßt eu­ro­päi­schen Etap­pen­sieg zur Platt­form­ar­beit
Essensauslieferer unterwegs auf dem Fahrrad mit großem orangenem Rucksack
DGB
Gute Nachrichten für die rund 28 Millionen Beschäftigten in der Plattformwirtschaft: Im Beschäftigungsausschuss des Europäischen Parlaments wurde die Position für eine wirksame „Richtlinie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Plattformbeschäftigten“ mit großer Mehrheit beschlossen. Die endgültige Abstimmung im Plenum ist für Anfang 2023 geplant.
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08.12.2022
US-In­ves­ti­ti­ons­pro­gram­m: Eu­ro­pa soll­te nach­zie­hen!
Miniaturen von Menschen zwischen Geldscheinen und Münzen
DGB/calvste/123RF.com
Die USA hat mit ihrem "Inflation Reduction Act" (IRA) ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt. Die Ziele sind klar: Inflation reduzieren, Wirtschaft ankurbeln und die Energiewende vorantreiben. Durch das Festlegen klarer Regeln und Bedingungen, die an die Förderung geknüpft sind, betreiben sie aktive Industriepolitik. Der DGB findet: Europa sollte nachziehen und die sozial-ökologische Transformation aktiv gestalten.
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17.11.2022
Re­form der EU-Schul­den­re­geln: Noch kein Durch­bruch für In­ves­ti­tio­nen
Euro Zeichen Statue vor der Zentrale der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main
DGB/iloveotto/123rf.com
Die EU-Kommission hat letzte Woche ihren Reformvorschlag zu den Fiskalregeln vorgelegt. Die Mitgliedsstaaten sollen demnach ihre hohen Schuldenstände wachstumsfreundlich reduzieren dürfen. Durch die Reformen würde sich der Einfluss der EU-Kommission auf die Wirtschaftspolitik der Mitgliedstaaten deutlich ausweiten. Deshalb braucht es eine umfassende Demokratisierung der EU-Wirtschaftspolitik.
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20.09.2022
Ukrai­ne: An­griff auf Ar­beit­neh­mer*in­nen im Schat­ten des Krie­ges
Flagge Ukraine
DGB/millenius/123rf.com
In der Ukraine wütet seit mehr als einem halben Jahr Krieg. Viele Ukrainer*innen leiden nicht nur unter den direkten Kriegsgeschehnissen, sondern auch unter der wirtschaftlichen Krise. In den letzten Wochen stimmte das Parlament einer Reihe von Arbeitsgesetzen zu, die schwerwiegende Auswirkungen auf Arbeitnehmer*innen haben werden und für einen EU-Beitrittskandidaten indiskutabel sein sollten.
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