Deutscher Gewerkschaftsbund

05.12.2018

Künstliche Intelligenz: Bundesregierung muss Strategie nachbessern

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht bei der Strategie der Bundesregierung zur Künstlichen Intelligenz ("KI-Strategie") noch Nachbesserungsbedarf – vor allem bei der MItbestimmung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Bühne mit blauem Hintergrund; Bildschirm mit Text zu Künstlicher Intelligenz (KI) - Bild vom Digitalgipfel 2018 der Bundesregierung

Auch beim Digitalgipfel der Bundesregierung am 4. Dezember 2018 war KI (Künstliche Intelligenz) ein Thema flickr.com/bmvi_de (CC BY-ND 2.0)

Die Bundesregierung stelle in ihrer Strategie zwar fest, dass "betriebliche Mitbestimmung und eine frühzeitige Einbindung der Betriebsräte (...) das Vertrauen und die Akzeptanz der Beschäftigten bei der Einführung und der Anwendung von KI" stärken, schreibt der DGB in einer Stellungnahme. Trotz dieses eindeutigen Bekenntnisses blieben die konkreten Vorschläge der Bundesregierung zur Stärkung der Mitbestimmung und der Beteiligung der Sozialpartner jedoch "leider halbherzig und damit in ihrer Wirkung unzureichend und angesichts der enormen Herausforderungen nicht zeitgemäß".


KOMPLETTE STELLUNGNAHME ZUM DOWNLOAD

DGB Stellungnahme Strategie KI der Bundesregierung (PDF, 221 kB)

Die Bundesregierung hat heute auf dem Digitalgipfel in Nürnberg ihre „Strategie Künstliche Intelligenz“ präsentiert. Der DGB fordert eine rasche Umsetzung und sieht Nachbesserungsbedarf, insbesondere bei der Nutzung von KI in der Arbeitswelt.


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